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16. Juni 2012, 14 bis 18 Uhr
›Dabei sein ist alles!‹
Olympische Sommer(fest)spiele

Wenn kleine Herzen krank sind...

Corporate Volunteering hoch im Kurs

Mitarbeiter der Commerzbank tauschten einen Abend lang das Jackett gegen eine Kochschürze und zeigten, dass helfen nicht nur Spaß macht, sondern auch richtig gut schmecken kann! Die Idee zu der Aktion entstand auf dem Marktplatz der Stiftung Gute-Tat.de.
Helfende Hände von der Commerzbank: Zahlreiche Mitarbeiter engagieren sich im Ronald McDonald Haus
  • Helfende Hände von der Commerzbank: Zahlreiche Mitarbeiter engagieren sich im Ronald McDonald Haus
  • Helfende Hände von der Commerzbank: Zahlreiche Mitarbeiter engagieren sich im Ronald McDonald Haus

Über 180 Teilnehmer aus 53 sozialen Organisationen und 50 Unternehmen trafen sich am 2. November 2011 im Atrium der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum 6. Gute-Tat Marktplatz. Auch Anke Mehrholz von der Commerzbank nahm an der Veranstaltung teil.  Als zweifache Mutter, die selbst einige Zeit mit ihrem Sohn im Krankenhaus verbringen musste, hat sie das Angebot des Ronald McDonald Hauses Berlin-Wedding für Familien schwer kranker Kinder besonders berührt.

Ein Festessen für 34 Familien

Schnell stand fest: Anke Mehrholz wollte diesen Familien einen sorgenfreien Abend schenken. Aber allein ein Abendessen für 34 Familien kochen? Dafür werden viele helfende Hände benötigt und die fand sie bei ihren Kollegen in der Bank. Anstatt also nach einem langen Arbeitstag nach Hause zu ihren Familien zu fahren, kamen 10 Mitarbeiter der Commerzbank mit vollgepackten Einkaufstüten ins Elternhaus und legten sofort los. Als sicherheitsbewusste Banker wollten sie natürlich garantieren, dass ihr Menü am Ende auch wirklich allen Familien schmeckt. Dafür ließen sie sich vom Küchenchef ihrer Kantine, Sebastian Geidel von Widynski & Roick im Hinblick auf Mengenplanung und Würzempfehlungen beraten. Dieser war vom Engagement des Teams sofort so begeistert, dass er spontan das Zepter  bzw. den Kochlöffel übernahm und beim Kocheinsatz Regie führte.

So konnte natürlich nichts mehr anbrennen und die Hobbyköche nahmen sich neben ihren kulinarischen Höchstleistungen auch Zeit für Gespräche mit den Familien. „Zu hören, welche Schicksale die Familien hier zu bewältigen haben, hat uns alle mal wieder sehr geerdet und das eigene Leben in die richtige Relation gesetzt.“, erzählt Anke Mehrholz. „Es hat mich richtig glücklich gemacht, dass wir diesen Familien etwas Gutes tun und dabei gleichzeitig als Team noch weiter zusammenwachsen konnten. Ich bin stolz auf meine Kollegen, die diese Aktion mit ihrem Geld und noch viel wichtiger mit ihrer Zeit ermöglicht haben. Es wird sogar schon nach einer Wiederholung gerufen!“ Diesem Ruf schließen wir uns gern an und freuen uns über so viel gelebtes soziales Engagement.