Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist mit mehr als 80 interdisziplinär zusammenarbeitenden Kliniken, Polikliniken und Instituten und fast 1.500 Betten eine der größten Kliniken Norddeutschlands.
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Die Kindermedizin des UKE genießt national und international einen erstklassigen Ruf. Jährlich werden im Zentrum für Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin 16.000 junge Patienten stationär und weitere 54.000 ambulant behandelt. Im Verbund mit dem Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) bildet es die größte Kinderklinik Deutschlands.

Medizinische Schwerpunkte der Kinderklinik sind unter anderem die Behandlung chronischer Nieren- und Lebererkrankungen und die Behandlung der sogenannten „bösartigen Erkrankungen“ wie Krebs und Blutkrankheiten. Die Kinderherzchirurgie des Universitären Herzzentrums therapiert zudem das gesamte Spektrum der angeborenen Herzfehler bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen.

Das Ärzte- und Pflegeteam am Zentrum für Geburtshilfe, Kinder und Jugendmedizin zeigt sich stets bemüht, jedes Kind individuells und einfühlsam zu betreuen. Aus diesem Grund arbeitet die Kinderklinik eng mit dem Personal des nahegelegenen Ronald McDonald Hauses Hamburg zusammen. Als Zuhause auf Zeit ermöglicht es den Familien der jungen Patienten ihren Schützlingen stets nahe zu sein und gleichzeitig in direktem Kontakt mit den behandelnden Ärzten zu bleiben.

Dr. Kurt Ullrich - Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

„Mit einem Team aus Ärzten, Pflegern, Erziehern, Lehrern Physiotherapeuten und Psychologen gewährleisten wir die bestmögliche Versorgung unserer kleinen Patienten. Doch für den Heilungsprozess sind die Nähe und die Unterstützung der Eltern oftmals von entscheidender Bedeutung. Auf unseren Stationen können wir jedoch nur eine sehr begrenzte Anzahl an Eltern unterbringen, Geschwisterkinder können bei uns fast gar nicht übernachten.“

Prof. Dr. Kurt Ullrich

Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Dr. A. Dodge-Khatami Ph. D. - Direktor der Klinik für Kinderherzchirurgie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

„Wir sehen es als unsere höchste Aufgabe an, allen herzkranken Kindern in der norddeutschen Region die bestmögliche Behandlung und Pflege angedeihen zu lassen. Mit unserem hoch motivierten und qualifizierten Team sorgen wir individuell und einfühlsam für unsere kleinen Patienten, die sich zusammen mit ihren Eltern bei uns sehr wohl fühlen. Doch leider ist es bei uns aus Platzgründen nicht möglich, mehr als einen Elternteil mit auf der Station unterzubringen. Wir wissen aber, wie wichtig es für die Gesundung der Kinder ist, ihre Eltern und auch ihre Geschwister in der Nähe zu haben, die dem kranken Kind Geborgenheit, Halt, aber auch Ablenkung geben. Da die schwer kranken Kinder häufig über eine lange Zeit stationär betreut werden müssen, ist es ein Segen, dass es das Ronald Mc Donald Haus ganz in der Nähe des Herzzentrums gibt. Hier können die Eltern zusammen mit den Geschwistern wenigstens ein wenig Familienalltag leben, gemeinsam kochen, essen, sich auch mal zurückziehen und sind doch jederzeit schnell für ihr krankes Kind erreichbar. Die Eltern können sich zudem mit anderen Eltern in Gesprächen austauschen und die Geschwisterkinder finden hier auch Spielkameraden, mit denen sie sich einmal austoben können, ohne Rücksicht auf kranke Kinder nehmen zu müssen.“

PD Dr. A. Dodge-Khatami Ph. D.

Direktor der Klinik für Kinderherzchirurgie

Prof. Dr. med. Rainer Ganschow - Leiter der Päd. Hepatologie und Lebertransplantation am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

„Wir betreuen aufgrund unserer national und international etablierten Spezialbereiche innerhalb der Kinderheilkunde Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland sowie aus dem europäischen Ausland. Neben der rein medizinischen Versorgung ist es von besonderer Bedeutung, dass für die oftmals schwer kranken kleinen Patienten auch weitere Familienangehörige in unmittelbarer Nähe die Diagnostik und Therapie mit begleiten und somit eine gewisse familiäre Geborgenheit sicherstellen.“

Prof. Dr. med. Rainer Ganschow

Leiter der Päd. Hepatologie und Lebertransplantation