Finn: Ein schwer kranker aber glücklicher Junge

Finn Maximilian Jacobs hat kaum Zeit zuhause verbracht. Bereits im Mutterleib leidet der kleine Junge unter einem Darmverschluss – und muss, bevor er überhaupt laufen oder sprechen kann, das erste Mal operiert werden.

Ein verschlossener Darm kann in kürzester Zeit lebensgefährlich werden, weil der Körper unter hohem Flüssigkeitsverlust zu leiden hat. Finn wird am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg erfolgreich operiert, doch die Ärzte stellen fest, dass den kleinen Finn noch eine weitere Krankheit bedroht: Er leidet an Mukoviszidose, einem unheilbaren Stoffwechseldefekt.

Der fröhliche und aufgeweckte kleine Junge, der immer lachen muss wenn man mit ihm spielt, hat jedoch großes Glück: Da die Krankheit so früh diagnostiziert wurde, kann sie mit der entsprechenden Therapie lange Zeit in Schach gehalten werden.

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Jeder Tag ist ein Geschenk

Während Finn im Kinder- und Jugendmedizinischen Zentrum am Universitätsklinikum des Saarlandes behandelt wird, können seine Eltern ganz in seiner Nähe im Ronald McDonald Haus Homburg wohnen. Von dort aus sind sie in wenigen Minuten bei ihrem Sohn in der Klinik und haben dennoch jederzeit die Möglichkeit, sich nach einem langen und anstrengenden Tag auf der Kinderstation in Ruhe zurückzuziehen. Die Unterstützung, die Finns Eltern von den anderen Familien und dem Team im Ronald McDonald Haus erfahren, ist ihnen in dieser schweren Zeit eine unschätzbar große Hilfe. So können sie sich ganz ihrem Sohn widmen.

Finns Eltern sind dankbar, dass man in Homburg alles dafür tut, ihnen als Familie während der Behandlung ihres Sohnes ein paar glückliche Stunden zu geben. Und wenn Finn das Ronald McDonald Haus nach einem der regelmäßigen Spaziergänge mit seinen Eltern besuchen kommt, freuen sich alle über den heiteren kleinen Jungen, der trotz seiner schweren Krankheit das Lachen nicht verlernt hat.


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