Emma: Vier Mal am Herz operiert

Emma wird direkt nach ihrer Geburt in das deutsche Herzzentrum in München verlegt. Ein schwerer Schlag für Emmas Eltern: Die Ärzte stellen bei ihr einen schweren Herzfehler fest. Ihre kleine Tochter wird in den nächsten Jahren mehrfach operiert werden müssen.

Das nahe gelegene Ronald McDonald Haus München am deutschen Herzzentrum wird für die Familie während dieser Zeit zur zweiten Heimat werden. Glücklich über die Möglichkeit, in der Nähe ihrer schwer kranken Tochter bleiben zu können, finden Emmas Eltern hier die nötige Ruhe und Betreuung, um neue Kraft zu tanken. Sie sind dankbar für den liebevollen Zuspruch, der ihnen zuteil wird, denn das geschulte Personal weiß, wie entscheidend der Mut und die Stärke von Mutter Andrea und Vater René für Emmas Genesung sein werden.

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Komplikationen

Nach fast einem Jahr und vier längeren Aufenthalten im Herzzentrum ist es dann endlich soweit: Emma darf wieder nach Hause. Dankbar verfolgt die Familie Emmas positive Entwicklung. Ihre mehrfach operierte Tochter ist aktiv und fröhlich, stets neugierig und lernt sogar Laufen! Das Schlimmste scheint überstanden...

Dann, ein halbes Jahr später, der Rückschlag: Emmas Zustand verschlechtert sich rapide, eine dritte Herzoperation ist nötig. Nach der Operation ist Emma schwer traumatisiert: Ihr geistiger und neurologischer Zustand fällt auf das Niveau eines Neugeborenen zurück. Zu diesem Zeitpunkt haben die Ärzte die Hoffnung auf Genesung schon beinahe aufgegeben. Doch das Unglaubliche geschieht: Emma kämpft gegen ihre Erkrankung an, allen Komplikationen und Rückschlägen zum Trotz zeigt sich ihr Überlebenswille. Nach der vierten und vorläufig letzten Herzoperation bessert sich ihr Zustand langsam, aber kontinuierlich.

Nach der letzten Operationen

Die Angst um Emmas Leben hat ihren Eltern in den vergangenen Monaten alles an Kraft abverlangt. Auf glückliche Momente folgten oftmals bittere Enttäuschungen. Die Gemeinschaft des Ronald McDonald Hauses jedoch hat Emmas Familie über anderthalb Jahre begleitet und ihr fortwährend Mut zugesprochen. Wiederholt wurde die Familie in der Hausgemeinschaft willkommen geheißen, gemeinsam wurden viele Prüfungen gemeistert. Emmas Eltern und ihre Schwester Marisa sind glücklich, dass sie während dieser schweren Zeit nicht alleine waren.


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