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Immo: Wundern Sie sich nicht, wenn jetzt alles ein bisschen schneller geht!

Manche Kinder lassen sich etwas Zeit, um ins Leben zu starten, andere dagegen haben es etwas eiliger. So auch der kleine Immo Fokken, der 13 Wochen zu früh auf die Welt kam. Dass seine Mutter aber erst einmal über 250 Kilometer mit ihm im Krankenwagen durch die halbe Republik fahren musste, bis ein aufnahmebereites Krankenhaus gefunden war, erscheint schier unglaublich. Und spätestens wenn man hört, dass der angeforderte Rettungshubschrauber aufgrund von Nebel wieder umkehren musste, mag sich der eine oder andere denken: “Was die sich im Film immer ausdenken, komplett unrealistisch!”. 
  • Immos Geschwister, Marieke und Jelto, fühlten sich wohl im Ronald McDonald Haus

    Immos Geschwister, Marieke und Jelto, fühlten sich wohl im Ronald McDonald Haus

  • Immos Familie

    Immos Familie

  • Der kleine Immo

    Der kleine Immo

  • Jelto mit Fingerfarben

    Jelto mit Fingerfarben

  • Marieke, eine kleine Künstlerin

    Marieke, eine kleine Künstlerin

Mittlerweile können Henrike und Markus, die Eltern von Immo, auch ein wenig über ihre Geschichte schmunzeln. Inzwischen wiegt ihr kleiner Sohn fast 2.000 Gramm und entwickelt sich prächtig. Seit Immos Geburt am 2. August wohnt Henrike Fokken im Ronald McDonald Haus Hamburg-Eppendorf. Ihren Mann und ihre anderen beiden Kinder, Marieke (7 Jahre) und Jelto (4 Jahre), sieht sie nur am Wochenende. Zuhause ist die Familie in Ostfriesland, wo sie sich im Sommer ganz entspannt auf die Ankunft des neuen Familienmitgliedes vorbereitete. Bis sich eines Abends die Placenta ablöste.

Das nahegelegene Kreiskrankenhaus, das der Rettungswagen zuerst ansteuerte, in der Nacht vom 1. auf den 2. August, hatte keine Pädiatrie und war somit für eine Frühgeburt nicht gerüstet. Oldenburg, Bremen und Rotheburg/Wümme lehnten die Aufnahme ab. Noch dazu konnte der Rettungshubschrauber nicht landen, so dass die werdende Mutter schließlich nach Hamburg ins UKE gefahren wurde. Die Krankenschwester raunte Frau Fokken nur noch zu: „Wundern Sie sich nicht, wenn jetzt alles ein bisschen schneller geht!“, und in Turbogeschwindigkeit rollte die Krankenbahre über die Flure in den OP. 

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Und so verbrachte die Familie die Sommerferien komplett in Hamburg. Die Ärzte machten schnell deutlich, dass Immo mindestens bis zu seinem eigentlichen Geburtstermin Anfang November 2015 auf der Intensivstation bleiben würde müssen. Da musste schnell eine Wohnmöglichkeit für die junge Familie gefunden werden. Henrieke Fokken sagt rückblickend: „Über Nacht und völlig überraschend standen wir vor dem Problem, wie wir uns um unseren gerade geborenen Sohn kümmern konnten, der 250 km von unserem Zuhause entfernt im Krankenhaus lag. Unsere Rettung war das Ronald McDonald Haus in Eppendorf. Wir konnten dort als Familie zusammen sein und uns abwechselnd als Eltern um Immo kümmern. In einer sehr stürmischen Zeit, hatten wir dort unseren sicheren Hafen. Viele helfende Hände und offenen Ohren begleiteten uns dort. Wir haben Freundschaften geschlossen zu den anderen Familien, die in einer ähnlichen  Situation waren. Der Abschied war so herzlich, dass wir für uns sagen konnten, das war wirklich ein ‚Zuhause auf Zeit‘.

Die großen Geschwister, Marieke und Jelto, genossen diese Zeit sehr. Das Ronald McDonald Haus wurde für sie zu einem riesigen Abenteuerspielplatz, immer gab es gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hauses etwas zu erleben. Und dann malten die beiden noch ein Riesenbild für das neue KINDER-UKE, das bei der Grundsteinlegung am Bauzaun befestigt wurde. Keine Frage: Die zwei würden wieder Ferien im Ronald McDonald Haus machen.“ 

Wir wünschen Immo, seinen Geschwistern und Eltern alle Gute und freuen uns, die Familie ein Stück auf ihrem Weg begleitet zu haben. 


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