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Ronald McDonald Haus mit Oase
Hamburg-Altona

3x Layla: Nanush wird große Schwester

Nach der feierlichen Eröffnung unseres Zuhauses auf Zeit zogen am 5. Januar 2015 die ersten Familien in die 11 Apartments ein. Familie Mohammad war eine der glücklichen Familien, die mit Tochter Nanush durch unser Elternhaus immer in der Nähe ihrer Drillinge Dareen, Layla und Nevin sein konnte.

Die Drillingsschwestern Dareen, Layla und Nevin.
Direkt nach der Geburt.
Mit der großen Schwester Nanush.
Nanush zu Besuch im Elternhaus.
Die Drillingsschwestern Dareen, Layla und Nevin.
Als Erdbeeren.
Die Drillinge und Schwester Nanush sind dick eingepackt für den Winter.

Bereits in der Schwangerschaft machte der Arzt von Mutter Nadia Mohammad deutlich, dass die Gefahr von Komplikationen und einer Frühgeburt bei Drillingen besonders hoch sei: „Mir wurde gesagt, dass die Drillinge wahrscheinlich sehr früh zur Welt kommen werden und ich mich auf alles vorbereiten soll. Trotz der Risikoschwangerschaft haben sie aber tapfer bis zur 36. Schwangerschaftswoche durchgehalten.“ Am 30. Dezember 2014, dem Tag der geplanten Geburt durch einen Kaiserschnitt, machte sich die junge Familie jedoch nicht nur Gedanken um die Drillinge. Nanush, die große Schwester, war in der Nacht des Geburtstermins mit hohem Fieber und einer Mittelohrentzündung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Nach dem turbulenten Jahresende fand die Familie eine Woche nach der Geburt in unserem Elternhaus einen Ort, um zur Ruhe zu kommen. Am 5. Januar 2015, dem Tag an dem wir unsere Türen für die Familien zum ersten Mal öffneten, zog Familie Mohammad mit einer mittlerweile gesunden Nanush bei uns ein. Für die Eltern war es wichtig, mit der großen Schwester in der Nähe der Drillinge Dareen, Layla und Nevin zu sein. Eine Situation ist der Familie aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben: „Durch die Eröffnung des Ronald McDonald Hauses bekamen wir die Chance, ganz nah bei den Babys zu sein und die ersten Momente als Familie gemeinsam zu erleben. Es war so schön mit anzusehen, wie der Papa und die große Schwester die Drillinge zum ersten Mal sehen und in den Arm nehmen konnten. Das war ein unglaublicher und magischer Moment für uns alle.“

Der Alltag mit vier Mädchen

Nach der Geburt zeigten die drei kleinen Mädchen ihren Kämpfergeist und machten große Fortschritte. Sie durften bereits nach einer Woche die Intensivstation verlassen und wurden auf die Säuglingsstation verlegt. Nach zehn Tagen im Ronald McDonald Haus ging es für die Eltern und Nanush zum ersten Mal mit den Drillingen nach Hause. „Für Nanush war es zu Anfang nicht leicht, die Aufmerksamkeit teilen zu müssen, aber mittlerweile hat sie sich prima in ihre Rolle als große Schwester eingefunden.“ erzählt Mutter Nadia, die sich nach der Geburt nicht nur an den Alltag mit vier Mädchen, sondern auch an verwunderte Blicke gewöhnen musste: „Sobald wir mit dem Drillingswagen draussen waren, blickten wir in viele geschockte Gesichter. Einige sprachen uns an, wie es ist mit so vielen Kindern. Wenn Nanush dann jedem stolz erzählt, dass sie die vierte im Bunde ist, kann ich nicht anders als zu lachen. Mit der Zeit haben wir uns daran gewöhnt, dass wir, überall wo wir sind, die Aufmerksamkeit auf uns ziehen.“

Die Drillinge haben durch die frühe Geburt keine Beeinträchtigungen. Sie haben mit Laufen und Reden erst später als andere Kinder angefangen, aber das ist für Drillinge normal. Mutter Nadia erinnert sich gerne an die Lernprozesse: „Am Anfang hatten sie ihre eigene Sprache, die nur sie verstanden haben und als sie anfingen zu reden, konnten sie sich ihre Namen erst nicht merken. Untereinander hießen sie dann einfach alle Layla. Wir hatten dreimal Layla zuhause und wenn ein Drilling etwas falsch gemacht hatte, lautete die Antwort auf die Frage: Wer hat es gemacht? immer Layla. Das war eine wirklich lustige Zeit.“

Mittlerweile gehen die Drillinge in den Kindergarten und lernen dort viel dazu. Nanush besucht die Vorschule und nach den Sommerferien die erste Klasse. Rückblickend wird die Familie die Zeit und auch unser Elternhaus immer in guter Erinnerung behalten: „Es ist unglaublich, dass bereits 3 Jahre seit der Eröffnung vergangen sind. Wir sind dem Haus sehr dankbar und hatten trotz der Situation einen wunderschönen Aufenthalt. Auch Nanush verbindet mit der Zeit im Krankenhaus durch das Ronald McDonald Haus viel Positives: Als wir im letzten Jahr wieder zu Besuch waren, hat sie sich sehr über ihre Lieblingsspielecke gefreut. Vielen Dank.“


04.04.2018

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