Haus/Oase Hamburg-Altona
Unser
Ronald McDonald Haus mit Oase
Hamburg-Altona

Zum ersten Mal wieder durchatmen

Bei zwei Aufenthalten und diversen Nachsorgeterminen fanden James und Annika im Ronald McDonald Haus mit Oase Hamburg-Altona ein Zuhause auf Zeit, um mit Geschwisterkind Liam ganz in der Nähe von Lewis zu sein, der auf der Intensivstation des Altonaer Kinderkrankenhauses behandelt wurde.

Liam, Annika Lewis und James im Apartment im Ronald McDonald Haus mit Oase Hamburg-Altona.
Liam und Lewis spielen auf der Schaukel.
Die ganze Familie kocht gemeinsam.
Puzzeln mit Papa.
Happy Birthday McDonald’s Kinderhilfe Stiftung.

Lewis wurde am 5. Juni 2015 geboren. Während nach der Geburt noch alles gut aussah, erhielt die Familie 15 Stunden später die erschütternde Diagnose. Lewis kam mit einer Speiseröhrenatresie auf die Welt: In der Mitte seiner Speiseröhre fehlte ein Stück. Während Annika Hill nach dem Kaiserschnitt noch eine Nacht im 11 km entfernten Albertinen-Krankenhaus verbringen musste, begleitete James Hill seinen Sohn auf die Intensivstation des Altonaer Kinderkrankenhauses.

Nach drei Nächten auf Station erreichte die Familie die Nachricht: „Es war ein Apartment im Ronald McDonald Haus mit Oase Hamburg-Altona frei,“ erinnert sich Annika. Eine Riesenerleichterung, denn auch Geschwisterkind Liam konnte so mit seinen Eltern ganz in der Nähe seines kleinen Bruders sein. „Drei Tage nach der Geburt hatten wir ein kleines Zuhause für uns und ich weiß noch, dass mein Mann sich das Zimmer und das Elternhaus angesehen hat, mit freudestrahlendem Gesicht zurückkam und sagte ‚Wir haben so ein Glück‘. Diese Worte waren angesichts der Tatsache, dass unser Sohn schwer krank im Krankenhaus lag und gerade frisch operiert worden war, schwer zu glauben. Aber es stimmte. Ich schaute mir das Zimmer und das Haus mit meinem Mann zusammen an und konnte nicht glauben, dass man uns so viel bereitstellte.“ Ihr Mann James fügt hinzu: „Als ich das Haus zum ersten Mal betrat, war ich mit meinen Gedanken noch drüben auf der Intensivstation, keine einhundert Schritte entfernt. Trotzdem erinnere ich mich daran, wie freundlich und unbürokratisch ich aufgenommen wurde. Danach spürte ich eine enorme Erleichterung, als die Zimmertür hinter mir zufiel: Zum ersten Mal seit Tagen konnte ich mir erlauben durchzuatmen.“

Das Elternhaus ist Gold wert

Da sich die Apartments des Elternhauses direkt auf dem Klinikgelände befinden, war die Familie immer in der Nähe von Lewis und konnte ihm das schenken, was er brauchte: Liebe und Fürsorge. Das Apartment und die Gemeinschaftsräume des Ronald McDonald Hauses boten einen geschützten Ort, an dem trotz der schwierigen Situation das Familienleben stattfinden konnte. Vater James erinnert sich an diese Zeit: „Im Haus und auch im Oasenbereich des Hauses konnten wir viel Kraft tanken. Diese Energie ist letztendlich dem kleinen Lewis zu Gute gekommen. Das ist für uns wirklich Gold wert.“

Lewis erholte sich gut auf der Station und machte große Fortschritte. Nach drei Wochen durfte die Familie zum ersten Mal nach der Geburt nach Hause und die erste Zeit zu viert genießen. Bei einem weiteren Aufenthalt im Altonaer Kinderkrankenhaus fand die Familie noch einmal für fünf Tage ein Zuhause auf Zeit im Ronald McDonald Haus und kommt auch zu Nachsorgeterminen gerne wieder zurück. Annika erzählt: „Es tut gut, in diesen Momenten, wenn Lewis gerade wieder operiert werden muss, hier Ablenkung zu finden und Menschen zu treffen, die an unserem Schicksal von Anfang an Teil genommen haben.“


20.01.2017

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