MDK
Es war ein Abend voller Wärme, Nähe und tiefer Verbundenheit: Am 3. Juli 2025 feierte das Ronald McDonald Haus Homburg mit über 140 Gästen seinen 20. Geburtstag – auf der Terrasse, dort, wo Begegnungen stattfinden, wo gelacht, manchmal geweint und oft einfach gemeinsam durchgeatmet wird.
Es war warm, die Terrasse des Hauses in goldenes Licht getaucht, der Blick in den Garten offen, die Stimmung herzlich: So feierte das Ronald McDonald Haus Homburg seinen 20. Geburtstag – mit Menschen, die das Haus über Jahre begleitet, unterstützt und mit Leben gefüllt haben.
Rund 140 Gäste waren gekommen: Freund:innen, Partner:innen, Ehrenamtliche, Ärzt:innen, Unterstützer:innen aus Wirtschaft, Politik und der Nachbarschaft – sie alle sind Teil der Hausgeschichte. Und dieser Abend war vor allem eines: ein großes Wiedersehen, ein gemeinsames Zurückschauen und ein neugieriger Blick nach vorn.
Mit viel Gespür und Charme führte Klaus Dittrich durch den Abend. Nicht als klassischer Moderator, sondern eher als Gastgeber, der die richtigen Fragen stellt und den Menschen auf der Bühne Raum gibt. In kleinen Gesprächsrunden wurde erzählt, erinnert, gelacht – und manchmal einfach genickt, weil man genau spürte: Alle hier wissen, was dieses Haus bedeutet.
Christian „Blacky“ Schwarzer, Schirmherr seit über 13 Jahren, brachte es ganz direkt auf den Punkt: >Hier wird Nähe gelebt – und das seit 20 Jahren. Ich bin einfach gern hier und unterstütze das Haus, wo ich kann.<
Auch Adrian Köstler, Vorstand der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung, blickte mit Stolz und Dankbarkeit auf die Entwicklung des Standorts Homburg – und auf das Team, das das Haus zu dem gemacht hat, was es heute ist: ein Rückzugsort, ein Ruhepol, ein Stück Zuhause auf Zeit.
Siegrid Getrey-Hagmaier, Präsidentin des Freundeskreises, nahm die Gäste mit zurück ins Jahr 2005 – in die Zeit der ersten Spendenaktionen, der vielen Gespräche und Ideen. Staatssekretärin Bettina Altesleben sprach über die Kraft solcher Orte, die in Momenten voller Unsicherheit Halt geben und Familien den Rücken stärken.
Besonders still wurde es, als Hannah, ehemalige Patientin am UKS, über ihre Zeit in Homburg sprach. Sie erzählte ganz offen von ihrer langen Behandlung, vom Klinikalltag und davon, wie viel es ihrer Familie bedeutet hat, im Ronald McDonald Haus wohnen zu können. Sie sprach nicht nur über Schmerzen und Angst, sondern auch über Geborgenheit und Zuversicht.
Bevor der Abend gemütlich ausklang, ergriff Hausleitung Tanja Meiser noch einmal das Wort. Persönlich, herzlich und mit einem Augenzwinkern bedankte sie sich bei allen, die das Haus in den letzten zwei Jahrzehnten geprägt haben. Ihr besonderer Dank galt Julia Gisch, Anja Wilhelm, Jule Schneider und dem großartigen Ehrenamtsteam, das Tag für Tag mit anpackt, mitdenkt und mitfühlt.
Und dann? Wurde angestoßen. Gelacht. Alte Geschichten geteilt, neue Pläne geschmiedet.
Ein Abend wie das Haus selbst: voller Begegnung, voller Nähe – und mit ganz viel Herz.
Ein herzliches Dankeschön an die, die diesen Abend möglich gemacht haben: Zauberdrache -Sempertex Deutschland, Druckerei Wollenschneider, ABSOLUT Light + Sound Systems, Weingut Mussler, Harald Josef Getrey und Timo Calla.
09.07.25