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Schüler vermehren Geld mit pfiffigen Ideen

Die Zweitklasslehrer der Grundschule Dahn hatten in der Vorweihnachtszeit eine besondere Idee. Jeder Schüler hat von seiner Klassenlehrerin einen Euro bekommen. Ziel war es, aus diesem Euro mit geschicktem Einsatz möglichst viel Geld für einen guten Zweck zu erwirtschaften.

Stolz präsentieren die Zweitklässler den Scheck mit der großzügigen Spende. Im Hintergrund die verantwortlichen Lehrerinnen (von links) Isabel Frahry, Anjuli Zürn und Stefanie Immel-Grünfelder
Stolz präsentieren die Zweitklässler den Scheck mit der großzügigen Spende. Im Hintergrund die verantwortlichen Lehrerinnen (von links) Isabel Frahry, Anjuli Zürn und Stefanie Immel-Grünfelder
Stolz präsentieren die Zweitklässler den Scheck mit der großzügigen Spende. Im Hintergrund die verantwortlichen Lehrerinnen (von links) Isabel Frahry, Anjuli Zürn und Stefanie Immel-Grünfelder
Dr. Christoph Brubach mit Kathrin Lenhard, Assistentin vom Ronald McDonald Haus, bei der Scheckübergabe im Elternhaus.

Wenn auch zu Beginn der Aktion noch etwas Unsicherheit bei den Schülern herrschte, so entwickelten sie mit zunehmender Zeit viele Ideen, mit denen sich der Euro vermehren lässt. Zwei Wochen hatten die Schüler dazu Zeit, in denen sie bastelten, backten, massierten oder auch einfach Geschichten vorlasen und verkauften. 

Einige Kinder schafften es über 100 Euro zu verdienen. Stolz berichteten sie von ihren Aktionen. Noah H. bastelte Kerzenleucher in Form eines Nikolausgesichtes und verkaufte diese innerhalb der Familie. Leonie E. hat Sterne mit Teelichter gebastelt, Geschichten ausgedruckt und diese in der Nachbarschaft verkauft. „Die Nachbarn fanden die Idee gut. Nachdem ich ihnen erzählt habe, dass wir das Geld spenden, haben die meisten etwas gekauft.“ Noah S. hat mit seiner Mama Zimtwaffeln gebacken und sie an Omas und Opas verkauft. Für das Backen konnte sich Emmi auch begeistern. Sie entschied sich für Hello Kitty-Plätzchen mit Glitzer. Schön in Tüten verpackt, wurden sie an Nachbarn verschenkt. Im Gegenzug waren sie gerne bereit, eine Spende zu geben. Als geschickte Handwerkerin bewies sich Emma, in dem sie mit ihrer Mama und ihrem Papa Sterne und Tannenbäume aus Holz herstellte und verkaufte. 

Jonathan hatte am meisten Spaß beim Backen. Er färbte Plätzchen mit Lebensmittelfarbe und Streusel, bevor er Käufer dafür suchte. Benita hatte eine besondere Idee: „Ich habe unter anderem Mama und Papa massiert. Sie waren gerne bereit, dafür Geld zu spenden.“ Julia hat sogar einen eigenen Verkaufsstand bei ihrer Tante in der Wäscherei aufgebaut und dort selbstgebastelte Sterne, Herzen und Tannenbäume angeboten. Leonie H. freut sich, dass sie Kindern helfen kann. „Ich wollte schon immer was Gutes tun. Das Anmalen und Verkaufen von Steinen hat mir sehr viel Freude bereitet.“ Insgesamt kamen auf diese Weise 1.200 € zusammen, die an das Ronald McDonald Haus in Homburg gestiftet wurden.
 
Dr. Brubach aus Dahn stellte den Kontakt her und organisierte die Spendenübergabe im Elternhaus. Die Dahner Grundschüler und ihre Eltern hatten viel Freude bei der Aktion und sind glücklich über die große Summe, die durch ihr Engagement zusammengekommen ist.
 

04.02.19