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Haus Homburg
Unser
Ronald McDonald Haus
Homburg

Wenn ein einfaches Danke nicht genügt ...

Heute wiegt Claire über 5.000 Gramm ​und es geht ihr gut. Aber bis dahin war es ein langer und schwerer Weg.

Be happy, kleine Claire!
Die Frühchen-Krake war immer an der Seite von Claire.
Der erste Besuch von Claire im Ronald McDonald Haus. Assistentin Kathrin Lenhard freut sich über diesen schönen Moment.

Unsere Geschichte … wo genau fange ich ​da nur an? Am 6. Februar 2021 wurde ich ​als Notfall in die Uniklinik Homburg ein­geliefert. Unsere Tochter Claire Louise ​wurde daraufhin mit 490 Gramm per Not­sectio geholt. Es ging alles sehr schnell ​und damit begann der harte Teil. Die ​ersten 72 Stunden waren entscheidend ​für Claires Überleben – sie kam zum ​Glück ohne Hirnblutungen über die ​ersten 72 Stunden. Am 6. Tag brauchte ​sie jedoch eine Ductus-OP, die glückli­cherweise komplikationslos verlief.

Wir hatten Glück und konnten ein Familienapartment im Ronald McDonald Haus bekommen und waren immer ganz nah bei Claire. Es folgte noch eine OP und regelmäßige Untersuchungen - es ging auf und ab und nach ​langen vier Monaten und einer Woche ​durften wir unsere kleine tapfere Krie­gerin endlich mit nach Hause nehmen.

Heute wiegt Claire über 5.000 Gramm ​und es geht ihr gut. Die gute Betreuung ​der Uniklinik und das Ronald McDonald ​Haus haben uns im wahrsten Sinne des Wortes gerettet. Wir sind unendlich ​dankbar, dort einen Platz gefunden zu ​haben, um unserer Tochter in den vier ​Monaten, die wir in der Klinik verbringen ​mussten, nah und für sie da sein zu kön­nen. So konnten wir gemeinsam alles ​Notwendige stemmen.

Das Team des Ronald McDonald Hauses ​war auch in menschlicher Hinsicht ​immer für uns da und hat uns in schwie​rigen Momenten aufgefangen. Wir haben ​uns dort und ebenso in der Klinik so wohl ​und gut aufgehoben gefühlt, dass man, ​wenn man zurückschaut, jetzt sagen ​kann, dass es trotz der schwierigen Situ­ation auch eine schöne Zeit war – eine ​Zeit der Hoffnung und Stärke und eine ​Zeit der neuen Verbindungen. Man hat ​eigent­lich nur etwas dazugewonnen: ​liebe Men­schen, Dankbarkeit, Halt und ​Stärke. All dies nimmt man mit. Es ist ​schwierig, Dankbarkeit in Worte zu ​fassen, wenn ein einfaches Danke nicht genügt.

​Wir sind unendlich dankbar! ♥

Desiree, Viktor und Claire

 

31.03.2022