Familiengeschichte Danielov und Öztürk – Ronald McDonald Haus Jena
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Ronald McDonald Haus
Jena

Wenn aus kleinen Wundern große Geschichten werden – und aus Fremden Freunde

Familie Danielov
Familie Öztürk
Aus Fremden werden Freunde

Manchmal beginnt ein großes Wunder ganz klein.

Mit gerade einmal 1.020 Gramm erblickte der kleine Pars am 30. Dezember 2025 im Universitätsklinikum Jena das Licht der Welt. Ein winziger Start ins Leben, der für seine Eltern Bünyamin und Selma von Anfang an mit vielen Sorgen, Hoffnungen und unzähligen bangen Momenten verbunden war.

Doch der kleine Kämpfer machte seinem Namen alle Ehre. >Pars< bedeutet übersetzt Leopard – und genau wie ein kleiner Leopard kämpfte er sich Schritt für Schritt ins Leben. Tag für Tag wurde er stärker, mutiger und schenkte seinen Eltern immer wieder neue Hoffnung.

Während dieser herausfordernden Zeit fanden Bünyamin und Selma im Ronald McDonald Haus ein Zuhause auf Zeit – einen Ort voller Wärme, Nähe und Menschlichkeit. Ganz nah bei ihrem Sohn konnten sie hier Kraft sammeln, Hoffnung teilen und die vielen kleinen Fortschritte ihres Babys miterleben.

In dieser besonderen Zeit entstehen oft Verbindungen, die man sich vorher nie hätte vorstellen können. Wenn Familien mit schwer kranken oder frühgeborenen Kindern im Ronald McDonald Haus zusammenkommen, werden aus Fremden manchmal Freunde fürs Leben.

So war es auch bei Familie Danielov und Familie Öztürk. Das Schicksal führte sie hier zusammen – als Eltern eines frühgeborenen Babys. Unter anderen Umständen hätten sich ihre Wege vermutlich nie gekreuzt.

Trotz aller Sorgen um ihre Kinder entstanden hier Momente, die bleiben: Gespräche bis spät am Abend, gemeinsames Kochen, gegenseitiges Zuhören – und immer wieder auch ein Lachen, das für einen Moment die Angst vergessen ließ. Aus Mitgefühl wurde Vertrauen. Aus Begegnungen entstand Freundschaft.

Doch irgendwann kommt der Moment, auf den alle so sehr hoffen: der Moment der Heimreise. Ein Abschied voller Freude – und gleichzeitig auch ein wenig Wehmut.

Familie Danielov durfte zuerst gemeinsam mit ihrer kleinen Emilie nach Hause fahren.

Aber dann ist auch für Bünyamin, Selma und ihren kleinen Pars dieser besondere Augenblick gekommen: Auch sie durften endlich den Heimweg antreten.

Zum Abschied erklang für beide Familien das Glöckchen im Ronald McDonald Haus – ein Symbol für Hoffnung, für Mut und für einen wichtigen Schritt in ein neues Kapitel.

Wir wünschen beiden Familien von Herzen alles Gute, unzählige glückliche Momente und vor allem eine gesunde und wunderbare gemeinsame Zukunft.

Und wir sind sicher: Das ist kein Abschied für immer. Spätestens beim Sommerfest im Mai werden sich die Familien im Ronald McDonald Haus wiedersehen – mit neuen Geschichten, neuen Erinnerungen und hoffentlich vielen glücklichen Momenten.

Denn manchmal passiert im Ronald McDonald Haus etwas ganz Besonderes:
Aus Fremden werden Freunde.

12.03.26