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Der Osterhase und seine drei Helferinnen: Ein bunter Verwöhn-Nachmittag im Ronald McDonald Haus

Am Ostersonntag ist der Osterhase durch das Ronald McDonald Haus gehoppelt und hat zur Verstärkung gleich drei fleißige Helferinnen mitgebracht: Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Gerda, Lisa und Judith haben dem Osterhasen unter die Arme gegriffen und mit ihrem Verwöhnangebot dafür gesorgt, dass die Familien schwer kranker Kinder auch fernab der Heimat einen gemütlichen Osternachmittag verbringen konnten.

Lisa hat fleißig gebacken.
Die Osterhasen sind fertig: Lisa hat fleißig gebacken.
Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Gerda
Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Gerda sorgt mit Waffelduft für eine gemütliche Atmosphäre.
Bei Judith wird Kresse gepflanzt.

Die Vorbereitungen für den Osternachmittag laufen auf Hochtouren: Auf dem Basteltisch stehen bunte Farben, Eierbecher und Kressesamen zum Einpflanzen bereit, der Backofen ist vorgeheizt und der Hefeteig wartet nur noch darauf, zu kleinen Osterhasten geformt zu werden. Der Gemeinschaftsraum des Ronald McDonald Hauses ist zum Osterfest herrlich frühlingshaft dekoriert und wenn man genau hinschaut, blitzt das ein oder andere Schokoladen-Osterei aus seinem Versteck. Keine Frage: Der Osterhase muss definitiv hier gewesen sein. Auch wenn er unbemerkt wieder verschwunden ist, seine drei fleißigen Helferinnen sind noch immer da und freuen sich darauf, die Familien der kleinen Patienten zu Ostern verwöhnen zu dürfen.

Eine Auszeit vom Klinikalltag

Für ein Stück Normalität in einer turbulenten Zeit sorgen, das liegt der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Gerda besonders am Herzen. Seit drei Jahren ist sie ehrenamtlich im Ronald McDonald Haus tätig und kümmert sich mit viel Herzblut um die Familien, die hier ein Zuhause auf Zeit gefunden haben. Am Ostersonntag hat sie es sich nicht nehmen lassen, beim Verwöhnangebot für die Familien mitzuwirken. Sie hat frischen Waffelteig angerührt und wartet darauf, dass das Waffeleisen die richtige Temperatur hat: „Es ist wichtig, dass die Eltern und Geschwisterkinder den Klinikalltag auch mal für einen kurzen Moment hinter sich lassen dürfen. So können sie wieder neue Kraft schöpfen und sie an ihr krankes Kind weitergeben.“ Kaum gießt Gerda den ersten Löffel Teig in das Waffeleisen, strömt ein verführerischer Duft durchs Haus und lockt auch schon die ersten Familien an.

Lisa hat bereits fleißige Helfer gefunden, die sie beim Hasenbacken unterstützen. Trotz Vollzeitjob ist sie einmal in der Woche ehrenamtlich im Einsatz. Dann klingelt ihr Wecker bereits um fünf Uhr morgens, denn sie gehört zum Frühstücksteam, das für die Familien jeden Dienstag ein Verwöhnfrühstück zubereitet. Im Anschluss geht sie dann zur Arbeit. „Es ist toll, dass ich die Möglichkeit habe, ein Ehrenamt und meinen Job unter einen Hut zu bekommen. Auch wenn es manchmal hart ist so früh aufzustehen, komme ich immer gerne und freue mich, den Familien kranker Kinder eine Freude zu bereiten.“

Auch ihre ehrenamtliche Kollegin Judith schafft den Spagat zwischen Job und Ehrenamt. Sie ist normalerweise für den Wochenenddienst eingeteilt und kümmert sich um das Büro und die An- und Abreisen der Familien. Heute bastelt sie mit den Patienten und Geschwisterkindern lustige Osterhasen und pflanzt mit ihnen Kresse. „Das Ehrenamt im Ronald McDonald Haus ist ein schöner Ausgleich zu meinem Beruf“, erzählt Judith. Verwöhnangebote, wie der heutige Osternachmittag machen ihr besonders viel Freude: „Der schönste Dank für unseren Einsatz ist ein Lächeln der kleinen Helden.“

01.04.18