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Ronald McDonald Haus und Oase
Köln

"Ein schönes Gefühl des Willkommenseins"

Als der kleine Joel sechs Wochen zu früh und mit einer verkürzten Harnröhre zur Welt kam, war für seine Eltern bereits klar, dass die kommenden Monate und Jahre nicht leicht werden würden: In mehreren Schritten sollte Joels Harnröhre verlängert werden. Während der geplanten Krankenhausaufenthalte haben seine Eltern im Kölner Ronald McDonald Haus ein Zuhause auf Zeit gefunden und konnten immer in der Nähe ihres Sohnes sein.

Der kleine Joel darf endlich mit Mama und Papa nach Hause!

Vergnügt liegt der zweijährige Joel in seinem Krankenbettchen und betrachtet staunend ein Baggerbuch. Dass der kleine Mann seit genau zehn Tagen ruhig im Bett liegen muss und seine Hüfte deshalb mit einem Sandsack am Bett fixiert ist, scheint seiner guten Laune keinen Abbruch zu tun. Nur seinen Eltern Elvira und Johannes kann man ein wenig ansehen, dass die vergangenen Tage kein Spaziergang waren. Müde, aber glücklich kuscheln sie sich an ihren kleinen Liebling, denn heute darf die Familie aus Gummersbach endlich nach Hause.

„Die Operation vor zehn Tagen war der zweite geplante Eingriff, der notwendig war, um Joels Harnröhre nachzubilden“, erzählt Mama Elvira. „Wenn wir Glück haben und keine Komplikationen mehr hinzukommen, war es die letzte OP.“

Damit Joel trotz der Bettruhe möglichst viel Abwechslung hat, haben ihm seine Eltern eine riesige Tasche mit Büchern und Spielsachen von zu Hause mitgenommen. „Es ist schon erstaunlich, aber Joel war in den vergangenen Tagen trotz der Umstände oft besser drauf als wir“, erzählt Papa Johannes. „Dabei ist er sonst ein richtiger Wirbelwind und mag gar nicht gerne stillsitzen.“

„In der ersten Nacht habe ich mal versucht, auch so ruhig zu liegen“, so Mama Elvira. „Doch schnell habe ich beschlossen, dass er nichts davon hat, wenn ich mich mit ihm solidarisiere“, erzählt sie mit einem Augenzwinkern. „Aber wenn er morgens seine Ärmchen nach uns ausstreckt, ist es wirklich sehr hart für uns. Dann würden wir ihn am liebsten auf den Arm nehmen, aber das dürfen wir natürlich nicht. In diesen Momenten tut es besonders weh.“

Kraft schöpfen im Ronald McDonald Haus

Während der anstrengenden Zeit im Krankenhaus konnten Joels Eltern im Ronald McDonald Haus neue Kraft tanken. „Wir haben uns mit dem Schlafen abwechseln können“, erzählt Joels Mama. „Die eine Nacht habe ich am Bettchen von Joel verbracht und mein Mann hat im Ronald McDonald Haus geschlafen, die andere Nacht ich. Man kommt dort wirklich mal zur Ruhe und kann neue Energie tanken. Wir sind dankbar für diesen Komfort und haben das immer als ein Geschenk angesehen.“ Auch nach Joels Geburt und nach der ersten Operation vor sechs Monaten haben die Eltern im Ronald McDonald Haus einen Ort der Geborgenheit gefunden. „Es sind so viele Kleinigkeiten, die in Summe einfach guttun. Die Wertschätzung, die Verwöhnabendessen und die liebevolle Fürsorge der ehrenamtlichen Mitarbeiter: Das alles bedeutet uns so viel. Es ist einfach ein schönes Gefühl des Willkommenseins“, so Mama Elvira.

Es ist geschafft!

Joels Eltern sind glücklich darüber, dass sie jetzt endlich nach Hause dürfen und mit dem Abschluss der zweiten Operation die stressige Anfangszeit nach zwei sorgenvollen Jahren nun hoffentlich vorbei ist. „Am allermeisten freuen wir uns zu Hause aufs Kuscheln und dass wir Joel dann endlich wieder in den Arm nehmen können. Doch wir müssen dabei sehr aufpassen, denn der Kleine muss sich den ersten Monat nach der OP noch schonen.“ Deshalb hat Papa Johannes das geliebte Bobby-Car vorsichtshalber im Keller versteckt.  „Auch beim Wickeln müssen wir in Zukunft aufpassen“, fügt er schmunzelnd hinzu. „Um rechtzeitig aus der Schusslinie zu kommen!“

„Wir sind unendlich dankbar für die Zeit im Ronald McDonald Haus und in der Oase“, so Mama Elvira. „Wenn wir das nächste Mal zu einer Kontrolle ins Krankenhaus kommen, werden wir ganz sicher dem Haus und der Oase einen Besuch abstatten.“

Wir wünschen Familie alles Gute und hoffen, dass der kleine Joel nach den Strapazen der Operation ganz schnell wieder herumflitzen kann! Wir freuen uns immer über einen Besuch aus Gummersbach –  und dann steht für Joel natürlich das Bobby-Car in der Oase bereit!

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