Die „große Kleine“ Yuna und die „kleine Kleine“ Edda

Heute möchten wir Ihnen von der kleinen Yuna (1) und ihrer Familie – Mama Jenny, Papa Kevin und Baby Edda – erzählen:

Papa Kevin, Mama Jenny und die zwei "kleinen" Edda und Yuna
Yuna an ihrem Geburtstag

Im Sommer dieses Jahres verbrachte die junge Familie fast drei Monate hier im Ronald McDonald Haus Lübeck, denn die kleine Edda hatte es eilig und wollte unbedingt schon auf die Welt kommen – und das bereits in der 29. Schwangerschaftswoche! Zu Hause in Dahme an der Ostsee ging es Mama Jenny eines Tages gar nicht gut und sie rief ihre vertraute Hebamme an, die ihre Schwangerschaft begleitet hatte – die stellte Wehentätigkeit fest. Im Krankentransport in die Uniklinik konnte es die kleine Edda fast nicht mehr abwarten: Sie wollte raus! Es wurde alles versucht, dies zu verhindern, aber in Lübeck angekommen, gab es kein Halten mehr – Edda wurde geboren. Was nun? Jennys erste Tochter Yuna war erst zehn Monate alt, ihr Partner Kevin berufstätig, und zu Hause war kein passendes Netzwerk vorhanden, das hätte helfen können. “Wie gut, dass wir nach ein paar Tagen dann ein Zimmer in dem Elternhaus bekommen konnten.“, erinnert sich Papa Kevin. Hier richtete sich die kleine Familie ein und etablierte einen Tagesablauf, der für alle gut war. 

Die kleine Edda wurde abwechselnd in der Klinik betreut und für die kleine große Schwester Yuna konnte im Zuhause auf Zeit gesorgt werden. Kevin nahm sich eine berufliche Auszeit. Das stellte sich auch als Glück für alle Bewohner im Elternhaus heraus, denn als gelernter Koch der gehobenen Küche ließ er es sich nicht nehmen, sich gelegentlich als Chefkoch an Donnerstagabenden um die Zubereitung des Abendessens für alle Familien zu kümmern. Im Team mit anderen Eltern oder ehrenamtlichen Mitarbeitern wurden so Köstlichkeiten auf den Tisch gebracht, wie „Parfait vom heimischen Lavendel“ oder „Zitronenhuhnröllchen auf Gemüsebulgur“. 

Ganz besonders wertvoll in dieser anspruchsvollen Zeit waren für Jenny und Kevin die Begegnungen mit den anderen Eltern und Familien. Mit einigen haben sich enge Kontakte, ja Freundschaften gebildet. Von diesem Netzwerk profitieren alle, auch nachdem die schwerste Zeit bewältigt ist und man zu Hause alles ohne medizinische Unterstützung weitermachen muss. Für Yuna war es bestimmt toll, dass sie plötzlich so viele neue Menschen kennengelernt hat. Während der Sommerferien waren wieder viele Geschwisterkinder mit ihren Eltern im Haus. Ende September schließlich wurde ihr erster Geburtstag gefeiert – mit allem, was dazugehört! Das Esszimmer war geschmückt, Kuchen und Torten gebacken, es kam viel Besuch und es gab tolle Geschenke: Endlich stand sie mal wieder im Mittelpunkt ... Alles Gute, liebe Yuna, und grüß bitte deine Schwester und deine Eltern von uns! 

06.11.2018

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