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Haus Mainz
Unser
Ronald McDonald Haus
Mainz

Man sieht sich immer 2 Mal...

Wenn man sich für den guten Zweck engagiert und unversehens selbst Insiderwissen erwirbt….

Familie Kliks an Ellas 7. Geburtstag an Silvester
Ellas Geburtstagstisch im Ronald McDonald Haus
Jule auf der Kinderintensivstation

Die kleine Jule kam im April 2021 zur Welt und macht die kleine Familie als drittes Kind von Christina und Thomas komplett. So weit – so glücklich ist die Familie, bis Jule im November 2021 plötzlich erkrankte. Es stellte sich heraus, dass sie an Meningitis litt. Zunächst wurde sie im nahegelegenen Bad Kreuznach behandelt, doch auftretende Komplikationen machten eine Verlegung in die Kinderklinik der Uniklinik Mainz erforderlich. Das stellte ihre Eltern vor große Herausforderungen, denn von ihrem Heimatort nach Mainz war es ein ganzes Stück entfernt. Und das mit den beiden „großen“ Geschwistern Jano und Ella, 4 und 6 Jahre alt, die ja auch von den Eltern betreut werden mussten.

Thomas, der für die Big Band SoundExpress als Sänger tätig ist, erinnerte sich an zwei Weihnachtskonzerte im Porsche Zentrum Mainz, die für den guten Zweck – nämlich für das Ronald McDonald Haus Mainz – stattfanden. Ein Elternhaus für Familien mit schwer kranken Kindern direkt gegenüber der Mainzer Kinderklinik gelegen: die Lösung für ihn und seine Familie. Und so zog er Anfang Dezember ins Mainzer Elternhaus ein, damit Jule auch in der Kinderklinik nicht auf die Nähe von Mama und Papa verzichten musste und die beiden großen Geschwister ebenfalls bei ihren Eltern sein konnten. Es wurden insgesamt fast 4 Wochen, die die Familie in Mainz verbrachte, ehe Jule auf die Normalstation verlegt wurde. Sogar Silvester, gleichzeitig der Geburtstag von Ella, wurde im Ronald McDonald Haus gebührend mit Überraschuns-Konfetti-Torte und Geschenken gefeiert, denn ein Geburtstag ohne die Mama – unvorstellbar für Ella und erst recht für Christina.

>>Als wir 2018 und 2019 das Benefizkonzert bei Porsche für euch gespielt haben, hätte ich mir nie träumen lassen, dass wir selbst mal in diese Situation kommen würden. Was ich nur theoretisch wusste, habe ich nun selbst erlebt, gesehen und fast 4 Wochen genutzt und ich bin begeistert! Wie gut, dass es euch gibt, denn wie hätten wir diese Zeit sonst stemmen sollen?<<, sagt Thomas, als er Anfang Januar seine Familie einpackt und endlich wieder nach Hause darf. >>Jetzt kann ich jederzeit selbst erzählen, warum es so wichtig ist, dass es Häuser wie eures gibt.<<

Und zum Abschied brachte die Familie sogar noch ein tolles Geschenk für die anderen Familien und deren Kinder vorbei: ein schönes Schaukelpferd, das nun in unserem Spielzimmer auf kleine Reiter wartet. 

Wir freuen uns, dass wir der Familie helfen konnten und hoffen, dass wir uns im Sommer spätestens zum Sommerfest wiedersehen können!