Lian - für seine Eltern ein Wunder! – Ronald McDonald Haus Mainz
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Lian hat seinen Eltern gezeigt, dass es sich lohnt an Wunder zu glauben!

Eigentlich ist die Geburt des Kindes ein Grund zur Freude – doch die Geburt von Lian war gleichzeitig der Auftakt einer sehr schwierigen Zeit für seine Eltern.

Lian liebt - genau wie sein Papa - Fußball
Lian mit seiner Mama auf dem Fußballplatz
Seine Eltern sind überglücklich über ihr eigenes, kleines Wunder
Lian im Chillmodus

Lian, heute 2 Jahre alt, ist das zweite Kind von Sabrina und Robert. Seine >große< Schwester Talia hat er leider nicht kennengelernt. Sie hatte einen Herzfehler und starb an ihrem ersten Geburtstag. Eine schwere Zeit für das junge Paar, das nach Talias Geburt zunächst lange Zeit im Ronald McDonald Haus verbracht hatte. Dieses Schicksal zu verkraften und nicht daran zu zerbrechen ist hart, doch das junge Paar gab sich gegenseitig Halt und die Hoffnung auf eine kleine Familie nicht auf.

2023 war Sabrina wieder schwanger und überglücklich freuten sie und ihr Mann sich auf die Geburt eines kleinen Jungen. Doch auch Lian litt an einem angeborenen Herzfehler, seine Überlebenschancen galten als sehr gering. Wieder verbrachten die beiden die erste Zeit im Ronald McDonald Haus, während Lian auf der Kinderintensivstation lag und dort alles Menschenmögliche für ihn getan wurde. Als seine Eltern ihn mit nach Hause nehmen durften, riet man ihnen, die Zeit mit ihrem Kind zu genießen – ein paar Tage, vielleicht Wochen. Doch Lian hat es allen gezeigt. Trotz der ihm von den Ärzten sehr gering eingeräumten Überlebenschancen ist der kleine Kerl sehr aktiv, brabbelt, krabbelt und lernt laufen. Dennoch wird er weiter regelmäßig untersucht und auch von einem ambulanten Kinderpalliativteam betreut. Das gibt den Eltern Sicherheit, denn die Herzerkrankung muss weiter gut betreut werden. 

>Wir haben mit beiden Kindern die Möglichkeit, im Ronald McDonald Haus zu wohnen, wahrgenommen. Bei unserem ersten Aufenthalt 2019 haben wir eine sehr nette Gruppe mit anderen betroffenen Eltern gehabt und uns gegenseitig unterstützt. Der zweite Aufenthalt war ganz anders, diesen Zusammenhalt mit anderen Familien gab es dieses Mal leider nicht. Dafür hat uns das Team des Hauses ganz viel Rückhalt gegeben, wir kannten uns ja schon aus unserer ersten Zeit. Und wir verbinden jeden Untersuchungstermin in der Klinik mit einem Besuch bei Beate und Sabrina im Ronald McDonald Haus Mainz< erzählt Robert.
>Lian hat uns gezeigt, dass es sich lohnt, an Wunder zu glauben. Wir sind so dankbar und versuchen anderen in ähnlicher Situation zu helfen. Bei unserer jährlichen Kerb sammeln wir immer Spenden für das Zuhause auf Zeit, das uns eine so große Hilfe war!<

31.03.26