Unser
Ronald McDonald Haus
München-Großhadern

Und schon wieder stand die Welt still

Wie schön, dass ihr uns auf unserem Sommerfest besucht habt. Es ist wunderbar zu sehen, dass es Sina so gut geht! Danke, dass ihr unserem Haus immer noch so verbunden seid und Eure Geschichte für uns aufgeschrieben habt.

Die ganze Familie
Unser Sonnenschein Sina
Kleine Kämpferin

Die Ängste, die man in der Sorge um sein Kind durchlebt, lassen sich kaum in Worte fassen. „Warum wir?“, denkt man sich immer und immer wieder… Man funktioniert nur noch und hadert mit seinem Schicksal.


Dieses stellte uns zum ersten Mal im Mai 2015 auf die Probe. Unser Sohn Philip kam in der 22 Schwangerschaftswoche im Klinikum Großhadern viel zu früh zur Welt und verstarb nach nur wenigen Minuten. Da stand unsere Welt das erste Mal still! Fast auf den Tag genau ein Jahr später am 15.05.2016 schien es wieder so, als ob das Schicksal uns einen herben Schlag versetzen möchte. In dieser Nacht kam meine Frau nach unzähligen Kontrollterminen wieder nach Großhadern mit der Diagnose „vorzeitiger Blasensprung“. Die Ärzte sprachen bereits von Geburtseinleitung und dass Sie zu diesem frühen Zeitpunkt nichts für unsere Tochter tun könnten. Wir waren geschockt, am Boden zerstört und fühlten uns wieder so unendlich hilflos. Einer der größten Gefahren für das Überleben unserer Tochter war die noch zu wenig ausgereifte Lunge. Wir bangten weiter. Zudem stellte sich noch die Frage, wo ich in der Zwischenzeit unter kommen könne. Nach Hause fahren konnte ich nicht, die knapp 100km sind zu weit um im Notfall wieder schnell hier sein zu können.


Also überlegte ich kurzerhand in einem der vielen Klinikgängen zu übernachten und organisierte mir ein Feldbett. Ich konnte meine Frau unmöglich alleine lassen. Glücklicherweise durfte ich die folgenden Nächte im Büro des Klinikpfarrers übernachten. Am Tag 4 wurde dann der erste Kontakt zum McDonalds Haus hergestellt. Dort fand ich mein vorübergehendes Zuhause für die nächsten Wochen. Am 07.06.2016 war es dann soweit. Unsere Tochter Sina musste wegen eines Nabelschnurvorfalls auf die Welt geholt werden. Sie wog nur 670 Gramm. Das war nun der erste von 153 Tagen in der Klinik. Sina musste sich regelrecht ins Leben kämpfen und es war eine enorme Hilfe, dass wir ihr bei diesem Kampf beistehen konnten.

Durch das Ronald McDonald Haus erhielten wir die Möglichkeit immer ganz nah bei unserer Tochter zu sein. Wir sind so unendlich froh, dass es solch eine Einrichtung gibt und möchten uns hier nochmal ganz herzlich bei all denen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit so unterstützt haben. Neben der finanziellen und organisatorischen Last, die einem abgenommen wird, ist es toll, wie das ganze Team versucht, dem Aufenthalt im Haus etwas Normalität zu geben, wie z.B. mit dem Verwöhn-Frühstück, den gemeinsamen Abendessen oder einfach nur durch ein nettes, aufbauendes Gespräch. Nach 153 Tagen voller Angst, Verzweiflung, Wut, aber auch viel Freude über jeden noch so kleinen Fortschritt von Sina durften wir unsere Maus nun endlich im November nach Hause holen. Es liegt nun eine sehr harte Zeit hinter uns, die uns als Familie sehr viel abverlangt hat.


Heute aber, fast ein Jahr nach unserem Aufenthalt im Ronald McDonald Haus geht es Sina richtig gut. Den Sauerstoff brauchen wir nur noch im Bedarfsfall und auch der Heimmonitor überwacht nur noch nachts Ihre Werte. Die Ärzte sind sehr zufrieden mit Sina`s Entwicklung und Ihren Fortschritten. Sie ist unser Sonnenschein und zeigt uns jeden Tag wie wichtig es ist niemals auf zu geben!

13.10.2017

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