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Ronald McDonald Haus
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Zuhause auf Zeit - in Neuhausen

Der Stadtteil Neuhausen feiert in diesem Jahr sein 850-jährigen Stadtteiljubiläums. Dieses besondere Ereignis griff auch das Ronald McDonald Haus, das dort beheimatet ist, beim diesjährigen Jahresempfang auf. Unter dem Motto „Zuhause auf Zeit – in Neuhausen“ blickten rund 80 Gäste auf die Ereignisse des vergangenen Jahres sowohl bei der Stiftung als auch im Elternhaus zurück und erfuhren dabei, wie die unmittelbare Nachbarschaft entstanden ist.

 

Zuhause auf Zeit - in Neuhausen
Franz Schröther – Vorstand der Geschichtswerkstatt Neuhausen
Reger Austausch bei Hausmannskost
Tanja Maria Lottner brachte musikalische Einblicke in ihr Erleben

In den Räumlichkeiten, in denen im vergangenen Jahr 613 Familien ein Zuhause auf Zeit fanden, wurden Freunde, Paten, langjährige Spender und Klinikvertreter von einer großen Schar ehrenamtlicher Mitarbeiter willkommen geheißen. Auch einige der derzeit im Haus lebenden Familien mischten sich unter die vielen Gäste, so auch Clarissa Käfer, Schirmherrin des Hauses und Marcus Lettschulte, neuer Stiftungsratsvorsitzender der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung.

Adrian Köstler, Vorstand der Stiftung, nahm die Zuhörer mit auf eine Reise in das vergangene Stiftungsjahr und gab einen kurzen Ausblick auf das neue Jahr, in dem die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung bereits 30 Jahre alt wird. Hausleitung Tanja Forderer-Barlag begann ihren Rückblick auf das alltägliche Geschehen im ElternhausHausalltag  mit einem Zitat von Hazrat Inayat Khan: „Ein Haus wird gebaut, aber ein Zuhause wird geformt“. In ihren Augen wird dies im Ronald McDonald Haus besonders gut sichtbar. Nur durch die monetäre, ideelle und tatkräftige Unterstützung vieler Menschen ist die Einrichtung mit seiner Atmosphäre möglich, dafür dankte sie den Gästen von Herzen. In ganz besonderer Weise berührte der anschließende Filmbeitrag, der im Rahmen des Help Portrait Days 2016 im Ronald McDonald Haus und in der Klinik gedreht worden war.

Franz Schröther, Vorstand der Geschichtswerkstatt Neuhausen, entführte die gespannten Zuhörer in die Vergangenheit. Als in unmittelbarer Nachbarschaft die Max II Kaserne stand und an dem Ort, wo heute das Ronald McDonald Haus steht, die Operationssäle des Lazaretts beheimatet waren. Er beantwortete die Frage nach dem Backsteinbau – dem früheren Nordflügel des Lazaretts, heute Klinikverwaltung - und der Herkunft unseres Straßennamens.

Tanja Maria Lottner, die selbst schon im Ronald McDonald Haus ein Zuhause auf Zeit gefunden hat, beeindruckte die Gäste zwischen den Reden mit ihren selbst geschriebenen Liedern in Mundart. Auf unnachahmliche Weise ließ sie ihre Zuhörer ganz weit in ihr Leben. Sie sang von der Krankheit ihres Sohnes und von ihrem Zuhause, ihrer Heimat, dem Ort, an dem sie all ihre Kraft schöpfte. 

Die Gäste wurden vom ehrenamtlichen Team mit einem stärkenden Buffet mit dem Motto „Hausmannskost“ belohnt. Es entwickelten sich intensive Gespräche über das eben Gehörte und so klang der Abend in gemütlicher Runde aus. 

Viele beteiligten sich vor dem Gehen noch an der diesjährigen Spendenaktion „ein leuchtendes Gästebuch“ und beschrifteten einen Zettel für die Zettel-Leuchte in der Küche mit Wünschen für die Bewohner.

Herzlichen Dank allen Gästen für ihr Kommen, den ehrenamtlichen Mitarbeitern – die einmal mehr gezeigt haben, was alles in ihnen steckt, Tanja Maria Lottner - www.ta-ma-lo.de, Franz Schröther, Dieter Opitz und Clemens Bittner - Bittner Productions, ohne sie alle wäre dieser gelungene Abend nicht möglich gewesen!


06.03.2017