Haus Oldenburg
Unser
Ronald McDonald Haus
Oldenburg

7 auf einen Streich: 7 neue Apartments für Familien schwer kranker Kinder

Aufgrund der hohen Auslastung des Ronald McDonald Hauses Oldenburg, die für Familien immer wieder Wartezeiten zur Folge hat, werden nun 7 neue Apartments sowie neue Gemeinschaftsräume gebaut. Damit können dort jedes Jahr weitere 100 Familien ihren schwer kranken Kindern nahe sein, wenn diese im Elisabeth-Kinderkrankenhaus Oldenburg behandelt werden müssen. Unterstützen Sie das Projekt und schenken Sie ein Zuhause auf Zeit im Ronald McDonald Haus Oldenburg.

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung! Werden Sie mit einer Geldspende Ihrer Wahl Teil dieses wichtigen Projekts und machen Sie sich bei der Neueröffnung selbst einen Eindruck davon, wie Familien geholfen wird.

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Weitere Wege, für die Erweiterung zu spenden

Anlassspende

Sammeln Sie bei Ihrem Familienfest für Familien! Nehmen Sie einen Geburtstag, eine Taufe oder eine Hochzeit zum Anlass, um Spenden zu sammeln – wenn Sie möchten, auch im Rahmen einer Online-Spendenaktion

Apartment-Patenschaft

7.000 Euro auf einen Streich – werden Sie Pate! Engagieren Sie sich mit Ihrem Unternehmen und werden Sie Pate für ein Apartment. Ihr Name wird am Apartment angebracht.

Spendenhäuschen

Stellen Sie ein Spendenhäuschen auf! Stellen Sie in Ihrer Praxis oder Ihrem Geschäft ein Spendenhäuschen auf und bringen Sie es gefüllt zur Eröffnung mit.

Schule

Spenden Sie als Schule oder Einrichtung! Ob ein Sommerfest oder ein Spendenlauf: Engagieren Sie sich mit einer Gemeinschaftsaktion.

Alle Infos zur Erweiterung auf einen Blick:

  • 2001 Eröffnung des bestehenden Ronald McDonald Hauses mit 15 Apartments
  • Seit der Eröffnung haben 4.500 Familien im Ronald McDonald Haus gewohnt
  • Hohe Belegungsquote, seit 10 Jahren bei über 90 Prozent
  • 2018 Baustart für den Erweiterungsbau, der 7 neue Apartments umfassen wird
  • Ab Herbst 2019 werden Familien mit schwer kranken Kindern 22 Apartments zur Verfügung stehen
  • 3 hauptamtliche Mitarbeiter unterstützen die Familien
  • 38 ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich für dieses Anliegen mit einer Zeitspende
  • Schirmherrschaft: Ines Klemmer und Horst Milde

 

Aufgrund der hohen Auslastung des Ronald McDonald Hauses, die seit 10 Jahren kontinuierlich bei über 90 Prozent liegt, müssen Familien oft auf eine Warteliste aufgenommen werden und längere Zeit auf ein Apartment warten bzw. können überhaupt nicht in ein Apartment im Ronald McDonald Haus einziehen.

Durch Expansionspläne des Elisabeth-Kinderkrankenhauses, das Teil des Medizinischen Campus Universität Oldenburg ist, wird diese Problematik in Zukunft noch verstärkt. Das Frühgeborenen-Zentrum gehört zu den größten Deutschlands. Mit 130 Frühgeborenen unter 1.500 Gramm im Jahr 2016 versorgt Oldenburg bereits jetzt die meisten Frühgeborenen in Niedersachsen.

In enger Abstimmung mit der Kinderklinik und auf Basis der Daten einer Feasibility Study, die die Grundlage für die Bedarfsermittlung darstellt, wird das Ronald McDonald Haus deshalb um 7 Apartments erweitert und deckt mit dann insgesamt 22 Apartments voraussichtlich längerfristig den täglichen Bedarf an Unterkünften für Familien, deren Kinder im Elisabeth-Kinderkrankenhaus Oldenburg behandelt werden. 

Die Zusammenarbeit zwischen dem Ronald McDonald Haus und der Kinderklinik war von Anbeginn an sehr eng und vertrauensvoll, die Mitarbeiter des Elternhauses und der Klinik sind täglich im Austausch. Da das Ronald McDonald Haus in den letzten Jahren kontinuierlich voll ausgelastet war und für Familien regelmäßig eine Warteliste geführt werden musste, haben Klinikdirektor Prof. Dr. Jürgen Seidenberg und die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung deshalb gemeinsam die Erweiterung initiiert. So können zukünftig noch mehr Familien auf die dringend benötigte Unterkunftsmöglichkeit in unmittelbarer Nähe ihres kranken Kindes zurückgreifen.

In den bereits bestehenden 15 Apartments finden derzeit jährlich ca. 250 Familien ein Zuhause auf Zeit. Nach der Erweiterung rechnen wir damit, dass ca. 350 Familien jedes Jahr in ein Apartment im Ronald McDonald Haus Oldenburg einziehen können.

Auf insgesamt 1.023 m² BGF entsteht ein dreistöckiges Gebäude, das über einen gläsernen Gang mit dem Bestandsgebäude verbunden ist. Im ersten und zweiten Obergeschoß werden insgesamt 7 neue Eltern-Apartments sowie eine FSJ-Wohnung entstehen. Jedes Apartment ist etwa 30 m² groß und verfügt über eine eigene Nasszelle mit Toilette und Dusche. Im Erdgeschoß des Erweiterungsbaus entstehen neben einem Spielbereich für Kinder auch die neue Küche sowie der Essplatz für die dann insgesamt 22 Familien aus dem gesamten Elternhaus. Der neu geschaffene Eingangsbereich befindet sich zwischen beiden Häusern. Hinzu kommen einige wenige Umbauten im Bestandsgebäude sowie ein neues Treppenhaus. Der Erweiterungsbau wird teilunterkellert.

Die Gebäudeerweiterung nimmt direkten Bezug auf das alte Backsteingebäude und gewährleistet so den gewünschten räumlichen Zusammenhalt zwischen Altbau und Neubau. Dies wird insbesondere durch die ähnlich große Kubatur der Gebäudeteile, durch die gewählte Steinfassade und die Übernahme der Höhe der Dachtraufe aus dem Bestandsgebäude gewährleistet. Trotzdem erscheint die Erweiterung neu und eigenständig. Dies wird durch eine moderne Formensprache und durch ein leichtes Verdrehen des 1. Obergeschosses erreicht. Der Neubau schafft durch dieses >Sich öffnen< und durch große helle Fenster eine Verbindung in die angrenzende Grünzone und fließt so in die Landschaft. Im Inneren des Gebäudes ist dies sehr positiv erfahrbar. Die Architekten Vietzke & Borstelmann schaffen ein maßgeschneidertes Gebäude, das die funktionalen Notwendigkeiten des Elternhauses beherbergt und zudem ein individuelles Einzelstück ist, das der Bedeutung des Ortes und der Nutzung gerecht wird.

Die Gesamtkosten für das bezugsfertige dreistöckige Gebäude werden einschließlich der Umbauten im Bestandsgebäude voraussichtlich rund 3 Mio. Euro betragen.

Das Elisabeth-Kinderkrankenhaus ist Teil des Medizinischen Campus Universität Oldenburg und gilt als Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Nordwesten Niedersachsens. Die Familien kommen aus dem gesamten Weser-Ems-Gebiet sowie den ostfriesischen Inseln nach Oldenburg. Die weiteste Entfernung beträgt dabei 170 km.

Die medizinische Versorgung umfasst die stationäre und ambulante Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin setzt sich aus zahlreichen Kliniken zusammen, um im Verbund ein breites Spektrum medizinischer Versorgung abdecken zu können und alle erforderlichen diagnostischen, pflegerischen und therapeutischen Möglichkeiten auszuschöpfen. So ist man im Elisabeth-Kinderkrankenhaus in der Lage, einen Großteil aller Erkrankungen die im Kindesalter auftreten können, zu behandeln.

Das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin setzt sich aus den folgenden Kliniken zusammen:

  • Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie/Onkologie
  • Klinik für Neuropädiatrie und Stoffwechselerkrankungen
  • Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Neonatologie und Intensivmedizin und Kinderkardiologie
  • Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
  • Klinik für Kinderchirurgie

Die meisten Familien kommen aufgrund einer Frühgeburt in das Elisabeth-Kinderkrankenhaus. Mütter, bei denen eine Risikoschwangerschaft besteht, werden bereits vor dem Ende der Schwangerschaft in die Oldenburger Frauenklinik verlegt. Nach der Geburt, die oft schon in der 26. Schwangerschaftswoche stattfindet, werden die Frühchen sofort von einem Ärzteteam in Empfang genommen und auf der Neonatalen Intensivstation weiter versorgt.

Die Belegung erfolgt durch die einzelnen Stationen der Kinderklinik. In den meisten Fällen handelt es sich um Eltern, deren Kinder auf der Neonatalen Intensivstation sowie der allgemeinen Kinderintensivstation stationär behandelt werden.

Sind Sie dabei? Wir freuen uns über jeden, der dieses Projekt ermöglicht!

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