Unsere
Ronald McDonald Haus und Oase
Passau

480 Gramm, die Hoffnung gaben

Am 20.01.2018 änderte sich das Leben der Familie von Josefine innerhalb von nur wenigen Stunden, denn sie kam mit nur 480 Gramm zur Welt. Doch die kleine Kämpfernatur bewies allen, wie stark sie wirklich ist. Ihre Mama lässt sie nun an ihrer Geschichte teilhaben…

Die Mutter mit ihren Kindern Johannes und Josefine
Stolz beweist Johannes, dass er als großer Bruder schon jetzt ein guter Beschützer für Josefine ist.
Mama Martina mit Tochter Josefine
Mama Martina bei Ihrem letzten Besuch im Mai in der Oase.

Am 20.01.2018 erblickte unsere kleine Josefine das Licht der Welt – 107 Tage zu früh. Mit nur knapp einem halben Kilo kämpfte sie sich tapfer ins Leben. Unser Familienleben war von heut auf morgen völlig auf den Kopf gestellt – ihr müsst wissen, zu diesem Zeitpunkt war ich bereits glückliche Mutter zweier Kinder (Leopold, 2 Jahre und Johannes, 7 Jahre). 

In den darauffolgenden zwei Monaten nannte ich nun das Ronald McDonald Haus als unser Zuhause auf Zeit. In dieser Zeit – die mit so vielen Auf und Abs gekennzeichnet waren, gaben mir vor allem andere Mütter, die gerade das Gleiche durchmachten, Kraft und Hoffnung, dass es auch unsere Josefine schaffen würde. Auch die Zuversicht der Ärzte in der Klinik und die wohltuenden Gespräche mit dem Team im Ronald McDonald Haus gaben mir Halt, gerade dann, wenn es um Josefine nicht so gut stand. Es gab Tage, an denen ich mich kaum von meiner Kleinen trennen konnte. Da war es beruhigend, dass mein Apartment nur wenige Schritte von Josefines Bettchen entfernt war. Manchmal bin ich noch nachts um 22 Uhr auf die Station gegangen, nur um mich zu versichern, dass meine Tochter gut versorgt ist. 

Es gab aber auch natürlich viele schöne Momente, die ich nicht missen möchte. Sei es die leckeren Verwöhn-Frühstücke und Verwöhn-Abende, die jedes Mal mit so viel Liebe für uns vorbereitet waren. Oder auch die „13-Uhr-Kaffees“ - wie wir sie immer nannten, wenn sich alle Mütter in der Gemeinschaftsküche zum gemeinsamen Austausch trafen. Sie müssen wissen, dass ein Tapetenwechsel zwischendurch immer von Nöten war. Auch nicht zu vergessen sind die Besuche meiner Familie. Für meine Kinder waren die Aufenthalte an den Wochenenden fast immer wie Urlaub – die vielen neuen Spielsachen, ein Zimmer wie im Hotel und die kleinen Ausflüge in die Stadt waren für Johannes und Leopold immer ein Highlight.

Doch mein schönster Tag war, als ich mit meiner nun schon „großen“ Josefine im Arm und einem Entlassungsgewicht von 2916 Gramm die Klinik und das Haus verlassen konnte. Diesen Tag werden mein Mann und ich nie vergessen…

Mit meiner Geschichte möchte ich all jenen Familien Hoffnung schenken, die gerade im gleichen Boot sitzen. Das Leben ändert sich mit einem Frühchen von heut auf morgen – aber sehen Sie auch die Chance persönlich an dieser neuen Herausforderung zu wachsen. Und auch als Familie wieder enger zusammenzurutschen!

Eure Martina

05.06.2018

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