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Unsere
Ronald McDonald Haus und Oase
Passau

Aus 2 mach 4 - Doppeltes Glück trotz kleiner Hürden

77 Tage Ronald McDonald Haus: Wie sich Familie Greinsberger von Woche zu Woche immer mehr in unser Herz geschlichen hat...

In kleinen Schritten kämpften sich Marie und Lukas ins Leben
Papa hat alles im Griff.
Bei Mama ist es eben am Schönsten!
Kurz vor der Abreise nach Hause - Mensch, fiel uns der Abschied schwer!

Wenn Familien unser Haus mit einem gesunden Kind verlassen, dann ist die Freude bei unseren Eltern riesengroß. Endlich in den vier eigenen Wänden sein zu können, endlich großes Kennenlernen mit Oma und Opa und endlich darf der Familienalltag seinen ganz normalen Lauf nehmen. So auch bei unseren Greinsbergers.

Marie und Lukas, zwei niederbayrische Prachtstücke, haben nun Ende Februar unser Ronald McDonald Haus verlassen. Nach 11 Wochen und umgerechnet 77 Tagen begann ein neuer Lebensabschnitt, aber nicht nur für die Zwillinge, sondern auch für Mama und Papa, die wir mit Haut und Haar in unser Herz geschlossen haben. Doch es war eine lange, lange Reise bis Familie Greinsberger endlich die Heimreise antreten konnten.

Am 11.12.2021 erblickten Marie und Lukas mit rund 1050 Gramm das Licht der Welt. Und das drei Monate zu früh. Zuvor verbrachte Mama Lisa vier lange Wochen im Klinikum Passau. Durch die Pandemie waren Besuche von den Liebsten nicht möglich, so war jeder Tag zwar ein gewonnener Tag für die Kinder im Bauch, aber seelisch eine große Herausforderung für die werdende Mama. Doch diese Anstrengung wurde belohnt.

Wenn der große Bruder noch ein bisschen auf die kleine Schwester warten muss…

Besonders schnell erholte sich Lukas von der frühen Geburt und war über die kommenden Wochen hinweg stets ein braves >Vorzeige-Frühchen<. Maries Start war jedoch mit einigen Hürden gepflastert und so wurde ihr Bruder schon früher von der Eltern-Baby-Station entlassen als die kleine Schwester. Nun hieß es für alle noch einmal viel Geduld beweisen.

Das große Glück war, dass die beiden Frühchen dennoch nicht getrennt werden mussten und Lukas im Kinderbettchen emsig mit seinen Eltern zwischen Klinik und Ronald McDonald Haus hin- und herpendelte. Hier kommt die bauliche Situation, dass unser Elternhaus direkt in der Kinderklinik angesiedelt ist, unseren Familien sehr zugute. Denn ohne große Strapazen können die Eltern innerhalb weniger Schritte zwischen den beiden Einrichtungen wechseln, ohne das Haus verlassen zu müssen. Und so konnte Lukas immer ganz nahe bei seiner kleinen Schwester sein und die Verbindung zu ihr halten.

>Für unsere Familie war das Ronald McDonald Haus ein echter Segen. Denn so konnten wir Tag und Nacht immer ganz nahe bei unseren Kindern sein<, so Mama Lisa, mit der wir bei der Abreise das ein oder andere Freudentränchen vergossen haben.

Auch für unser Team ist es immer schön zu sehen, wie wir mit der Unterstützung unserer Spender Familie in ihrer schweren Zeit helfen können. 

11.03.2021