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Eine große Familie – über Kinder, Freunde und den Zusammenhalt im Ronald McDonald Haus

Ende Mai kamen Emma, Chiara und Phil Wicke zur Welt. Mit den Drillingen haben Papa Julian und Mama Jennifer alle Hände voll zu tun. Die Power-Eltern leben seit drei Monaten im Ronald McDonald Haus in Sankt Augustin und schätzen im Alltag die Gemeinschaft mit den Familien im Haus.

Kleine, tapfere Emma

Schon relativ früh in der Schwangerschaft wurde bei der kleinen Emma eine Transposition der großen Arterien festgestellt. Das bedeutet, dass die Ursprünge der Aorta und der Pulmonalarterie vertauscht sind. Deshalb sollte Emma kurz nach ihrer Geburt in Sankt Augustin operiert werden. Doch nach der Geburt wurde festgestellt, dass sie nur eine Herzkammer hat. Glück im Unglück: „Dadurch wird das Blut in der einen Kammer trotzdem vermischt, so wie es bei einem gesunden Herz sein sollte“, erklärt Papa Julian. So bekam Emma mehr Zeit und nun wartet Familie Wicke darauf, dass ihre kleine Tochter das entsprechende Gewicht für die Operation erreicht.

Aus ursprünglich geplanten zwei Wochen wurden nun schon drei Monate. Die ersten zwei Wochen mussten Julian und Jennifer noch zwischen Köln und Sankt Augustin hin und her pendeln, da Emmas Schwester Chiara und Bruder Phil dort in der Klinik lagen. Eine herausfordernde Zeit, die die beiden mit schier endloser Kraft meisterten: „Was muss, das muss. Man funktioniert einfach“, sagt Jennifer. Umso dankbarer sind die Wickes, dass sich das Personal der Klinik dafür eingesetzt hat, dass die beiden Kleinen nach Sankt Augustin verlegt werden. Mittlerweile wurden Chiara und Phil entlassen und wohnen bei ihren Eltern im Apartment. Alle zwei Wochen ist auch Jennifers älterer Sohn zu Besuch. „Es ist natürlich etwas beengt, aber wir sind unendlich froh, dass wir im Ronald McDonald Haus wohnen können. Die Eingewöhnung in die neue Umgebung war schwierig, aber wir fühlen uns sehr wohl hier“, so Jennifer.

Und doch: die Strapazen sieht man den beiden nicht an. Gut gelaunt sitzen sie in der Sofaecke und unterhalten sich mit einem befreundeten Paar: „Wir bekommen Besuch und Unterstützung von unseren Familien. Wir freuen uns aber auch sehr, über die Freunde, die wir hier gefunden haben“, erzählt Julian. Anfängliche Schüchternheit legte sich schnell, Freundschaften wurden geschlossen: „Mareike hat uns angesprochen, als wir ganz neu hier waren“, erzählt Jennifer. Heute sitzen die Wickes, Mareike und ihr Partner abends oft zusammen und unterhalten sich über den Tag und was so ansteht. Mareikes und Jennifers Söhne sind im gleichen Alter und im Ronald McDonald Haus gute Spielkameraden geworden.

„Das Haus gibt einem Kraft, es ist schön, sich mit anderen Familien austauschen zu können“, sagt Julian. „Es haben alle dasselbe Problem, das verbindet.“ Dem stimmt Mareike zu: „Wichtig ist der Familienzusammenhalt und dass man sich aus schwierigen Zeiten rausholt.“

29.08.2019

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Im Kreise ihrer Familie hat sich die kleine Mathilda bestens entwickelt. Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Sophia Rogalla hat die Familie begleitet und erzählt die tolle Geschichte wie die Nähe der Familie hilft:

An der langen Tafel im Foyer des Ronald McDonald Hauses sitzt die 27-jährige Melike zusammen mit ihrer Mama Feride und trinkt Tee. Die Hände um die Tasse gelegt, erzählt Melike ihre Geschichte:

 

Zwei Mädchen, ein Herzfehler und ganz viel Hoffnung!

Eigentlich erleben wir im Ronald McDonald Haus regelmäßig Auszüge von Familien, die von der Klinik aus wieder nach Hause dürfen, aber der von Familie Lammertz war dann doch ein ganz besonderer.

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