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Matthias Mutmachlicht

Matthias Geschichte ist auch eine Geschichte vom Licht. Von Hoffnung, Kraft und Zuversicht. Und von einer Reise auf die Erde, die so anders verlief als bei vielen anderen. Von so großen herausfordernden Schritten für so kleine Füßchen. Und von den Löwenkräften eines jungen Heranwachsenden der Sport liebt. Nur die Narbe erinnert an seine besondere Geschichte.

>> Die Taufe fand vier Tage nach deiner Geburt statt. Sie war für uns alle sehr schön und etwas ganz Besonderes und hat dich und uns für die Operation gestärkt.<<
>> Mit knapp vier Wochen durftest du das erste Mal in dein Bett zu Hause umziehen.<<
>>So schön, dass du früh in deinem Leben deine nun verstorbenen Großeltern kennengelernt hast und sie dich im fest im Arm halten und dir ihre Liebe und Kraft schenken konnten.<<
Heute liebt Matthias den Sport und hat beim SOLOCharity Ride 2021 fleißig für unser Haus und die Familien schwer kranker Kinder in die Pedale getreten.

So jung und schon so viel erlebt!

Matthias Mama öffnet ihr Herz und teilt mit uns die besonderen Momente und Erfahrungen von Matthias Reise auf die Erde und seinen beherzten Schritten bis heute.

>> Bei der Nackenfaltenmessung während der Schwangerschaft stellte man fest, dass seine Nackenfalte an der oberen Norm-Grenze lag. Die große Ultraschalluntersuchung ergab eine TGA (Transposition der großen Arterien). Deshalb fanden häufigere Kontrollen als sonst üblich statt und so durfte ich ihn auch öfter im Ultraschall sehen. Wir hofften sehr, dass er auf natürliche Weise auf die Welt kommen würde, da seine Geburt quasi der erste Stresstest für seine anstehende Herz-OP sein sollte. Matthias war damit einverstanden ;-). Nach seiner Geburt wurde er mit dem Rettungswagen ins Deutsche Herzzentrum gebracht. Er war so klein und ist schon Feuerwehrauto gefahren! Daher kommt vielleicht auch seine Begeisterung für alle Arten von Fahrzeugen.

Leider konnte ich ihn im Herzzentrum erst drei Tage später besuchen, weil ich mich im Krankenhaus noch erholen musste. Sein Papa, war sehr stolz und zeigte mir Fotos von ihm. Sobald es mir besser ging zog ich ins Ronald McDonald Haus und konnte endlich auch ganz nah bei Matthias sein und ihn täglich ganz lange besuchen. Ich war so froh, dass ich mir die Fahrten von unserem Münchner Zuhause ersparen konnte. Ich hätte mir bis dahin nie vorstellen können, dass mir das einmal zu viel sein könnte.

Auch seine Großeltern wohnten mit uns zwei Nächte dort, was für mich besonders schön war. Mit seinen jetzt sieben Jahren sind die halbjährlichen Untersuchungen beim Kardiologen eher cool und auf die Sommerfeste im Ronald McDonald Haus freuen wir uns alle drei. Wir lernten manche Menschen sehr intensiv kennen oder stehen mit ihnen noch heute in Kontakt. <<

Danke, dass ihr für viele Andere auf dem Weg dieses Mutmachlicht entzündet habt und wie schön, dass wir euch bei den ersten Schritten auf der Erde begleiten durften und euch ein Zuhause sein konnten!

15.12.2021