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Vroni und Esther: Liebe zum Frühstück!

Vroni und Esther teilen die Liebe zum Frühstück. Sie kommen früh morgens um 6:25 Uhr aus verschiedenen Richtungen. Sommer wie Winter, wenn es hell und wenn es dunkel ist. Der Verwöhndienstag wurde zum festen Bestandteil ihres Lebens. Esther trägt die frischen Semmeln unter dem Arm: >Manchmal sehen wir uns Frühstücksfreundinnen schon und winken uns zu.<

Vroni hat allen Grund zu Lächeln: das Frühstücksbuffet ist wieder einmal mehr als gelungen und sprüht nur so vor Liebe.
Auch Esther strahlt wie ein mit Liebe gemachter Pfannkuchen und freut sich auf die kleinen und großen Frühstücksgäste.
Bei diesem herrlichen Anblick möchte man einfach nur zugreifen, es sich schmecken lassen und den Morgen genießen!
Ob beim Teig machen oder beim Eier braten - das Frühstück ist Vronis Element!
Nach dem ersten AUS zieht das allseits geliebte Verwöhnfrühstück Ei für Ei wieder in den Dienstagmorgen ein. >Gewendete Spiegeleier kenne ich erst von Esther, das mögen die Kinder sehr gerne.<
Esther und Vroni kochen mit Esthers fleißigen Kollegen für die Familien. Esther: >Durch mein eigenes Engagement ist es viel leichter Kollegen oder Freunde auf die Idee zu bringen, sich zu engagieren.<

Vroni und Esther lieben Eier, Pfannkuchen und glückliche Gesichter.

Esther ist seit dem Sommer 2017 ehrenamtlich in unserem Haus aktiv. Ein Mitsegler inspirierte sie bei einer Segeltour in Holland durch sein eigenes Ehrenamt im Ronald McDonald Haus. Vroni bereichert seit dem Sommer 2018 das ehrenamtliche Team. >Wären wir nicht zusammen im Ronald McDonald Haus, hätten wir uns wahrscheinlich gar nicht kennengelernt.< Beide sind von unseren Verwöhn-Frühstücken für die Familien nicht mehr wegzudenken. 

Esther: >Das Verwöhn-Frühstück am Dienstagmorgen lässt sich am besten mit meinem Job vereinbaren. Vroni und ich haben uns die Aufgaben ganz gut aufgeteilt. Ich decke ein und bereite Pfannkuchen, Rührei und Spiegelei für die Bewohner zu. Vroni ist fleißig am Schnippeln, Obst herrichten oder den besten Pfannkuchenteig machen.<

Vroni: >Der Dienstag ist ein fester Bestandteil in meinem Leben. Wenn wir in der Küche angekommen sind, dann geht es auch schon los, wie in einem Uhrwerk. Wenn Esther das Tischdecken anfängt, gehe ich den Lagerraum und hol das Obst und Gemüse und was im Kühlschrank ist. Die leckeren Wurst- und Käseplatten wurden schon von Hannelore vorbereitet. Dann bereite ich eine große Schüssel Teig für die Pfannkuchen zu, mache den Obstkorb und wir bauen die Frühstücksbar auf. Wenn wir dann um 7:30 Uhr fertig sind, gibt es für uns beide einen Kaffee als Stärkung vor dem Ansturm.<

Es gibt sehr wenig was den beiden Frühstücksfeen keine Freude bereitet. 

Vroni: >Ich mache alles gerne, aber wenn ich Rühreier oder Spiegeleier brate, dann habe ich den Ehrgeiz sie auf den Punkt zu braten. Wenn wir die Familien gut kennen, wissen wir schon, wer was mag, das ist ein schönes Gefühl und ich freu mich schon auf sie. Manche nennen wir auch schon beim Vornamen und die Kinder auch. Wenn das Frühstück fertig ist - ca. 10:00 Uhr (Esther ist dann schon wieder in ihrer Arbeit) - dann muss aufgeräumt und gespült werden, denn die Küche muss ja wieder sauber sein.<

Esther: >Meine Lieblingsaufgabe ist das Pfannkuchen machen. Ich freue mich jedes Mal, wenn Kinder im Haus wohnen und wir ihnen eine riesen Freude damit machen können. Manchmal haben wir auch spezielle Zutaten, wie Streusel zu Fasching, da können auch die Erwachsenen nicht nein sagen. Den Pfannkuchenteig zubereiten und Gemüse schneiden mag ich nicht so, aber das übernimmt Vroni zum Glück gerne.<

Beide haben ihr wahre Freude daran, den Familien einen wundervollen Start in den Tag zu bereiten. 

Esther: >Am Schönsten ist es für mich zu sehen, wie sich die Eltern und die Kinder jeden Dienstag freuen, dass sie ein Frühstück wie im Hotel vorfinden und für kurze Zeit einfach genießen können und vielleicht ihre Sorgen ein wenig in den Hintergrund rücken.<

Vroni: >Da geht mir es wie Esther, die Eltern freuen sich immer auf den Dienstag. Sie sitzen zusammen und reden und genießen, dass wir uns um sie kümmern. Das zu sehen, macht mich schon glücklich. Die Eltern bedanken sich immer wieder, dass wir das für sie machen. An eine junge Familie denke ich öfters. Sie waren über ein halbes Jahr im Ronald McDonald Haus. Leider hat es die kleine Tochter nicht geschafft, das macht mich immer wieder traurig.<

Nach einem kompletten Stillstand aufgrund des Lock-Downs bereitet Vroni mittlerweile wieder ein „kleines“ Frühstück mit frisch zubereiteten Eierspeisen zu. Aktuell noch allein, um die Abstandsregelung in der Küche einzuhalten. Beide vermissen sich. 

Esther: >Ich hoffe sehr, dass ich bald wiederkommen kann, um für die Bewohner Frühstück zuzubereiten und Vroni wiederzusehen. Für mich persönlich ist die ehrenamtliche Tätigkeit ein Weg, etwas zurück zu geben. Auch wenn es sich kitschig anhört, so kann ich durch Kleinigkeiten anderen Menschen eine große Freude bereiten, tue etwas Sinnvolles und lerne viele interessante Menschen kennen. Das macht mich glücklich.<
 
Vroni: >Ich freue mich dienstags wieder hier zu sein. Diese Aufgabe ist eine Erfüllung für mich. Ich kannte das vorher in diesem Maße nicht und ich finde es ist eine Bereicherung für mein Leben. Natürlich hoffe ich, dass ich auch Esther bald wieder sehen kann.<

02.10.2020

 

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