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Ronald McDonald Haus und Oase
Passau

Engel bringen 2.000 Euro für das Ronald McDonald Haus und Oase Passau

„Engel kann man nicht sehen, aber man kann ihnen begegnen“ – Dora Breßem ist zweifelsohne einer der Menschen, die man als Engel bezeichnen kann. Mit ihren selbstgebastelten Schutzengeln hat sie schon viele soziale Projekte unterstützt. Dieses Mal durfte sich das Ronald McDonald Haus und Oase Passau über einen Spendenscheck von 2.000 Euro freuen.

Dora Breßem, die „Engelsfrau“
Dora Breßem, die „Engelsfrau“

Dora Breßem wohnt in Klingenbrunn mitten im Bayerischen Wald, doch als „Engelsfrau“ ist sie weit über die Grenzen ihrer niederbayerischen Heimat bekannt. Den Namen gab ihr ein behindertes Mädchen, das ihren Nachnamen nicht richtig aussprechen konnte. Mittlerweile freut sich Frau Breßem, so genannt zu werden. Sie selbst glaubt auch an die himmlischen Boten, denn nach mehreren Krebserkrankungen und schweren Schicksalsschlägen hätte sie allen Grund dazu, mit dem Leben zu hadern. Stattdessen setzt sie sich aber für kranke, behinderte und sozial schwache Menschen ein. Sie bastelt aus Perlen kleine Schutzengel. Mit dem Erlös unterstützt sie Projekte, von denen sie selbst überzeugt ist, dass das Geld dort richtig angelegt ist. 

Nun war sie zusammen mit ihrem Mann im Ronald McDonald Haus und Oase Passau zu Besuch und konnte sich vor Ort selbst ein Bild machen, wie den Familien schwer kranker Kinder hier geholfen wird. Dora Breßem, die selbst als Frühchen auf die Welt kam, konnte mit betroffenen Familien sprechen, die aktuell im Elternhaus ein Zuhause auf Zeit finden, während ihre Kinder in der Kinderklinik Dritter Orden stationär behandelt werden.

Frau Breßem hat das Konzept der Kinderhilfe sehr gut gefallen und sie ist sich sicher, dass mit der Spende hier viel Gutes bewirkt werden kann. „Durch eine Mutter, die im Ronald McDonald Haus gewohnt hat und ein Engelchen bei mit geholt hat, bin ich auf das Haus aufmerksam geworden und freue mich, dass ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass den Familien in der schweren Zeit einige Sorgen abgenommen werden können“, so Breßem. Die kleinen Glücksbringer können übrigens weiter gegen eine Spende erworben werden: entweder direkt bei ihr oder im Museumsdorf in Tittling bei Frau Eder. „Wir freuen uns sehr, dass wir so eine himmlische Unterstützung bekommen. Frau Breßem ist ein beeindruckender Mensch mit einem Herzen aus Gold“, freut sich Melanie Ebert, die Hausleitung über die Spende.

03.02.2017