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Ronald McDonald Haus und Oase
Passau

Doppeltes Familienglück in schwierigen Zeiten

Zwei Frühchen trotzten dem Corona-Stress und kämpften sich tapfer ins Leben!

Cheeeese: Das erste richtige Familienfoto bei uns im Ronald McDonald Haus
Die Nähe zu Mama und Papa ist einfach das Beste!
So klein und schon so stark - Theresa und Sophia kämpfen sich ins Leben
So sieht eine überglückliche Mama aus - toll gemacht, Sandra!

Die letzten Wochen waren geprägt von ungewissen Schlagzeilen. Doch das Leben hatte auch viele schöne Geschichten zu berichten, wie die Geburt von unzähligen, langersehnten Kindern. Auch Sophia und Theresa reihen sich hier ein, denn sie kamen in der Zeit, in der die Pandemie allgegenwärtig war, zur Welt. Dies ziemlich verfrüht und mit Startbedingungen, die ihresgleichen suchen. Mit nur 1.380 und 1.310 Gramm wurden die beiden Österreicherinnen im Krankenhaus Ried geboren.

Die ersten Stunden gestalteten sich ziemlich aufregend, denn Theresa und Sophia mussten umgehend auf die Intensivstation der Kinderklinik nach Passau verlegt werden. Nachdem alle Genehmigungen eingeholt wurden, durfte auch Mama Sandra wenige Stunden später endlich die Grenze passieren. Was sonst im Grenzgebiet für jeden normal ist, erwies sich nun als große Hürde. Doch auch dieses Hindernis konnte überwunden werden und die Familie war bald wieder vereint. Nun hieß es bangen, beten und hoffen, dass alles gut wird.

Schon wenige Tage später fanden die Eltern einen Platz bei uns im Ronald McDonald Haus Passau, welches nur wenige Schritte von der Elternbabystation der Kinderklinik entfernt ist. Bei uns können Eltern in Apartments wohnen, während das Kind auf der Intensivstation behandelt wird. Hier bekamen Sandra und Christoph die nötige Ruhe und hatten trotzdem die Gewissheit, dass ihre Kinder gut versorgt sind und sie in wenigen Sekunden bei ihnen sein können. Und das ohne diese am Abend zu verabschieden, ohne nach einem anstrengenden Tag weit fahren zu müssen, ohne jeden Tag an der Grenze unnötige Zeit zu verbringen.

„Wir sind unsagbar froh, dass wir diese Möglichkeit nutzen konnten, ganz nah bei unseren Töchtern zu sein. Gerade in der ersten Zeit, in der man selbst noch sehr unsicher ist und um das Leben seiner Kinder bangt, waren wir um die gute Betreuung in der Kinderklinik und die Wohnmöglichkeit im Ronald McDonald Haus Passau sehr dankbar“, so Mama Sandra, die mittlerweile beim Erzählen ihrer so einzigartigen Familiengeschichte bis über beide Ohren strahlt.

Mindestens so groß wird nun die Freude auch zu Hause sein, denn schon bald lernen Sophia und Theresa, nach fast zwei Monaten, endlich ihre Großeltern, Onkeln, Tanten und Freunde kennen.

Beeindruckt zeigten sich Sandra und Christoph, dass so viele Firmen und Privatpersonen durch unterschiedliche Unterstützung einen solchen Platz für Familien schwer kranker Kinder erst möglich machen. Besonders die Aufmerksamkeiten zum Muttertag waren ein kleines Highlight, war es doch ein geschenkter Muttertag – denn eigentlich sollten die beiden Töchter erst am 12. Juni 2020 das Licht der Welt erblicken.

Auch wenn die Welt gerade in Krisenzeiten unberechenbar scheint, so sind es doch die kleinen Wunder, die Hoffnung auf bessere Zeiten geben.

20.05.2020

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