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Ronald McDonald Haus
Bad Oeynhausen

Leserinnen und Leser des Westfalen-Blatts zeigen großes Herz für Familien schwer kranker Kinder

Es begann vor 20 Jahren, als die Leserinnen und Leser des WESTFALEN-BLATTs mit 900.000Euro den Grundstein für das Elternhaus gelegt hatten. In 2019 hat nun die Weihnachtsspendenaktion der Zeitung das Elternhaus, das seinen Betrieb weitgehend aus Spenden finanziert, erneut unterstützt und die Herzen der Leser mit ihrer Aktion erreicht. Diese zeigten sich sehr großzügig, denn es kamen in sechs Wochen stolze 106.169 Euro zusammen. Mit diesem Betrag kann das Elternhaus nun dringende Renovierungsarbeiten in den 12 Apartments und den dazugehörigen Bädern durchführen.

Symbolische Spendenübergabe mit dem Chefredakteur Ulrich Windolph, Hausleitung Stefanie Kruse, Stiftungsvorstand Adrian Köstler, Spendenorganisator und Reporter Christian Althoff sowie Hausleitungs-Assistentin Mareike Hohmeyer (v.l.n.r.). (Bildnachweis: Westfalen-Blatt/Bernhard Pierel)
Sechs Wochen lang wurde in der Weihnachtszeit über verschiedene Familien berichtet und in der Leserschaft zum Spenden aufgerufen. (Archiv-Nachweis: Westfalen-Blatt/Christian Althoff)
Sechs großartige Familien standen dem Westfalen-Blatt stellvertretend für alle 4.500 Familien, die seit 2001 im Elternhaus gewohnt haben, zur Verfügung. (Archiv-Nachweis: Westfalen-Blatt/Christian Althoff)
Dies sind alles Schicksale von Familien, die von heute auf morgen aus der Bahn geworfen wurden. Sie haben viele Spuren in unseren Herzen hinterlassen. (Archiv-Nachweis: Westfalen-Blatt/Christian Althoff)

Sechs Wochen lang wurde in der Weihnachtszeit über verschiedene Familien berichtet und in der Leserschaft dazu aufgerufen zu spenden. Sechs großartige Familien standen dem Westfalen-Blatt stellvertretend für alle 4.500 Familien, die seit 2001 im Elternhaus gewohnt haben, zur Verfügung. Dies sind alles Schicksale, die viele Spuren in unseren Herzen hinterlassen haben.

Es sind Familien, die von heute auf morgen aus der Bahn geworfen wurden. Neben der emotionalen Belastung standen sie auch vor vielen organisatorischen Herausforderungen. Diese Familien erzählten von ihrem Schicksal und wie sie die Zeit im Elternhaus verbracht haben. Sie berichteten von neuen Freundschaften, die sie während dieser Zeit geschlossen haben, von Kochabenden, wo sie sich mit anderen Familien ausgetauscht haben, von Ängsten und Rückschlägen sowie von Freudentränen, als es endlich nach Hause ging.

Die Unterkunft im Elternhaus und damit ganz nah bei ihrem schwer kranken Kind spielt für die ganze Familie eine große Rolle während des Krankheits- und Heilungsverlaufes, denn so können alle immer in der Nähe der kleinen Patienten sein. Viele Freundschaften werden in der Klinik und im Ronald
McDonald Haus geschlossen. Sie lernen viele liebe Familien kennen, die Ähnliches durchmachen. Sie geben sich Halt und Kraft, spenden sich Trost und machen viel gemeinsam. Zu etlichen Familien, die schon wieder zu Hause sind, hält das Elternhaus immer noch Kontakt. 

Das gesamte Team des Ronald McDonald Hauses bedankt sich auch im Namen der Stiftung bei der Redaktionsleitung des Westfalen-Blatts sowie bei dem Redakteur Christian Althoff sowie bei den Leserinnen und Lesern, die diese herausragende Summe gespendet haben.

Herzlichen Dank auch an unsere Familien von Theo, Nele, Carolin, Lotta, Tobias und Noah, die durch ihre Geschichten berührt haben.

05.02.20

 

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