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Haus Berlin-Wedding
Unser
Ronald McDonald Haus
Berlin-Wedding

Ein echter Glückstreffer

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sind wie ein Sechser im Lotto. Sie setzen sich tagtäglich für all die Familien mit schwer kranken Kindern ein, die zur Behandlung ins Deutsche Herzzentrum Berlin und in die Charité Campus Virchow-Klinikum kommen müssen. Greta Stolze, die aktuell ein Freiwilliges Soziales Jahr bei uns absolviert, hat einem unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter mal richtig auf den Zahn gefühlt. Torsten Hütter engagiert sich schon seit vielen Jahren für das Weddinger Elternhaus. Aber lesen Sie doch gerne selbst…

Ein echter Glückstreffer

Wie lange bist du schon bei der Kinderhilfe tätig?

Ich bin mittlerweile seit 12 Jahren im Ronald McDonald Haus ehrenamtliche engagiert. Angefangen habe ich im Januar 2009 und bin seitdem dem Weddinger Haus treu geblieben.

Warum hast du dich dafür entschieden dich ehrenamtlich zu engagieren und warum ist deine Wahl auf die Kinderhilfe gefallen? 

Nach meiner Ausbildung war für mich klar, dass ich die neue freie Zeit sinnvoll nutzen will und habe mich auf die Suche nach einem Ehrenamt gemacht. Durch Zufall bin ich dabei auf das Ronald McDonald Haus Berlin-Wedding gestoßen. Ein Glückstreffer! Das Team ist sehr herzlich und die Aufgaben sind abwechslungsreich und orientieren sich an meinen Interessen. 

Was sind deine Aufgaben im Haus? 

Eine feste Aufgabe im Haus habe ich eigentlich nicht, das ist ja das Schöne daran. In den ersten Jahren habe ich häufig kleinere Hausmeisteraufgaben übernommen und habe zum Beispiel Fahrräder repariert. Durch einen Jobwechsel vor einiger Zeit lässt sich das Ehrenamt für mich leider nur noch am Abend einrichten. Typische Aufgaben in der Spätschicht sind Wäschewaschen, Zimmer herrichten für die Familien oder kleinere Erledigungen im Büro.

Wie hat Corona dein Ehrenamt verändert? 

Corona hat mein Ehrenamt leider stark eingeschränkt. Um die Familien und Kinder zu schützen, hat die McDonald's Kinderhilfe Stiftung sich dazu entschlossen, das Ehrenamt in der aktuellen Situation zu pausieren. Trotz der Einschränkungen finden sich aber immer neue Wege und Möglichkeiten das Haus zu unterstützen. Um den Familien eine Freude zu machen, braucht es gar nicht viel. Manchmal reicht es schon, wenn man einfach selbstgebackene Kekse vorbeibringt. Ich freue mich aber ganz ehrlich sehr auf die Zeit, wenn ich mich wieder vor Ort engagieren kann.

In welchen drei Worten würdest du das Ehrenamt beschreiben? 

Abwechslungsreich! Lachen! Demut!

Worauf freust dich am meisten, wenn das Ehrenamt wieder möglich ist?

Ich freue mich am meisten darauf, die Leute im Haus wieder sehen zu können. Mir fehlen der Kontakt und der Austausch mit den Familien, der durch das Aussetzen des Verwöhn-Frühstücks und Verwöhn-Abendessens weniger geworden ist. Gerade bei den Verwöhn-Abendessen kann es normalerweise schon mal vorkommen, dass man sich mit der ein oder anderen Familie bei einem Glas Wein verquatscht.

Das Besondere am Haus ist für mich die Wärme und Offenheit der Mitarbeiter, die gemeinsam für die herzliche Atmosphäre im Haus sorgen. Anders als man es im Job gewohnt ist, gibt es immer den Raum Fragen zu stellen. Trotz eines vollen Terminkalenders und ständig neuen Gesichtern, findet sich immer ein offenes Ohr oder ein Lächeln den anderen gegenüber. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für euren Einsatz!

Ich freue mich darauf, euch wieder zu sehen.

22.04.2021