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Haus Berlin-Wedding
Unser
Ronald McDonald Haus
Berlin-Wedding

Unser Jahr

Im September hat unser Freiwilliges Soziales Jahr im Ronald McDonald Haus in Berlin-Wedding begonnen. Die Zeit vergeht wie im Flug und mittlerweile sind unsere ersten drei Wochen im Haus vorbei. Sehr schnell lernten wir die Familien im Haus kennen. Jede Familie hat ein schweres Päckchen zu tragen, was uns jedes Mal aufs Neue berührt. Umso glücklicher und motivierter macht es uns, sie mit unserer Freiwilligenarbeit zu unterstützen.

Spiel & Spaß

Zu Beginn schien es fast unmöglich sich alle Abläufe im Haus zu merken. Es ist alles so groß und gut organisiert. Jede Kleinigkeit im Haus hat aber seinen Platz. Inzwischen haben sich diese Abläufe gefestigt und wir müssen nicht mehr über jeden Schritt nachdenken. Wir sind zwar schon routinierter, aber doch ist jeder Tag anders. Diese Vielfalt macht für uns die Arbeit im Ronald McDonald Haus aus.

Divers sind auch unsere Aufgaben. Sie reichen vom Reinigen der Kaffeemaschine bis zum Herrichten der Zimmer. Der Schwerpunkt liegt zwar im hauswirtschaftlichen Bereich, jedoch übernehmen wir auch viele administrative Aufgaben im Büro und unterstützen unsere Kollegen in allen Bereichen.

Im Umgang mit den Familien ist es wichtig, die richtige Balance zu finden und immer den Umständen entsprechend zu reagieren. Wir lernen viel über Kommunikation, was für unsere Zukunft nur von Vorteil sein kann.  Zusätzlich verbessern wir auch unsere Sprachkenntnisse, denn es finden auch viele Familien aus dem Ausland in unserem Weddinger Elternhaus ein Zuhause auf Zeit.

Wir möchten die Zeit so gut es geht nutzen und so viel wie möglich dazu lernen. Unser liebes Team vor Ort unterstützt uns dabei sehr und steht uns mit Rat und Tat zur Seite. Der Unterschied zur Schule ist aber schon sehr groß, denn zum ersten Mal arbeiten wir 40 Stunden die Woche in einem Team zusammen.  An die ungewohnt langen Arbeitszeiten mussten wir uns ganz ehrlich erstmal gewöhnen.

Wir wünschen uns, dass wir uns persönlich weiterentwickeln. Im nächsten Jahr wollen wir uns selbst ein bisschen besser kennenlernen, Grenzen austesten und vielleicht noch ein stückweit selbstbewusster werden. Bisher nehmen wir nach jedem Tag etwas Neues für uns mit: die Zusammenarbeit mit unseren Kollegen, die Geschichten der Familien und die Freude morgen wieder zu kommen.

Asena und Greta

29.09.2020