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Unser
Ronald McDonald Haus
Cottbus

Wo ist dieses eine Jahr nur hin?

Diese Frage habe ich mir in den letzten Tagen und Wochen oft gestellt. Mein Freiwilliges Soziales Jahr hier im Ronald McDonald Haus Cottbus ist wie im Fluge vergangen. Gerade erst habe ich begonnen hier zu arbeiten und in bereits wenigen Tagen endet mein Jahr. Ich weiß noch sehr genau, wie es dazu kam, dass ich im Ronald McDonald Haus anfangen wollte.

Vieles habe ich dazu gelernt im Ronald McDonald Haus Cottbus
Vieles habe ich dazu gelernt im Ronald McDonald Haus Cottbus
Auf ein schönes Wiedersehen
Auf ein schönes Wiedersehen
Feuerlöschübung
So macht Arbeitsschutz Spaß – Feuerlöschübung auf dem Elternhaus-Parkplatz
Superhelden-Picknick
Beim Superhelden-Picknick, dem Elternhaus-Sommerfest

Eine Freundin erzählte mir von ihren Plänen nach dem Abitur. Sie wollte ein Freiwilliges Soziales Jahr in Dresden beginnen. Ihre Idee fand ich sehr spannend und ich fing an, mich auch dafür zu interessieren. Wenige Tage später bewarb ich mich für das FSJ. Es dauerte nicht lange, bis ich eine Antwort erhielt und mir Frau Stahn ein Kennenlern-Treffen anbot. Ich habe mir das Haus immer Klinikähnlicher vorgestellt, aber ich sollte mich täuschen. Es fühlte sich von Anfang an sehr warm und freundlich an, wie ein zweites Zuhause.

Meine Entscheidung hier im Cottbuser Ronald McDonald Haus anzufangen, traf ich in nur wenigen Tagen. Und ich sollte meine Zusagen nicht bereuen. Das Jahr hat mir so viele schöne Erinnerungen eingebracht: angefangen mit der Neueröffnung der Kinderklinik, der aufregenden Feuerlöschübung, dem Freundeskreisevent, der Weihnachtsfeier mit dem gesamten Team und der Plätzchenbäckerei, dem Jahresempfang, dem Sommerfest und nicht zuletzt dem 30. Geburtstag der McDonalds Kinderhilfe Stiftung. Und immer wieder der Dank der Familien, die mit einem gesunden Kind heimfahren durften.

Allem voran hat mir aber auch die Arbeit mit den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern sehr gefallen. Sie sind so ein gut abgestimmtes, freundliches und immer gut gelauntes Team. Jeder Einzelne hat mir so viel beigebracht und ich werde sie sehr vermissen. Auch der Umgang mit den Eltern und die vielen Gespräche mit ihnen waren sehr lehrreich für mich. Ich werde mich wohl immer an diese ganz besondere Zeit mit sehr viel Freude erinnern.

Auch wenn ich aufgrund meiner sich anschließenden Ausbildung weniger Zeit haben werde, so möchte ich sie mir doch immer für das Ronald McDonald Haus, seinen Bewohnern und seinem Team nehmen. Es ist also kein richtiger Abschied, sondern eher ein Übergang in eine ehrenamtliche Arbeit. Denn ich möchte die Idee der Kinderhilfe Stiftung weitertragen und mich für sie einsetzen.

Also dann, auf ein schönes Wiedersehen.


29.08.2017