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Haus Homburg
Unser
Ronald McDonald Haus
Homburg

Jonathan Löwenherz

Schon in der 17. Schwangerschaftswoche erfuhren Lena und Marco, dass sie einen Jungen erwarten. Dass sie schon gleich einen starken Namen für einen starken Kämpfer ausgesucht hatten, wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Kein leichter Start für den kleinen Jonathan.
Die Nähe der Eltern war zu jeder Zeit ganz wichtig.
Endlich die ersten Spaziergänge. Auch mit Besuch im Elternhaus.
Jonathan - gekämpft und viel geschafft

Nach großer Neugier erfuhren wir in der 17. Schwangerschaftswoche endlich, dass wir einen kleinen Jungen erwarten. Die Freude war groß und der Name nach einigen Überlegungen gefunden: Es sollte ein Jonathan werden. Jonathan, der sinnhaften Bedeutung nach ein „Geschenk Gottes“ und orientiert an dem tapferen Jonathan der „Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren.      
Wie sehr unser Sohn ein Löwenherz sein sollte, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Der 6. Februar 2020 veränderte unser ganzes Leben dann schlagartig. Bei einer Routineuntersuchung wurde festgestellt, dass sich der Kleine offenbar schon unbemerkt auf den Weg gemacht hatte – für uns ein riesiger Schock, immerhin hatte er noch 17 Wochen Zeit!             
Nach einer Woche in der Geburtsklinik der Uniklinik Homburg ließ sich die Geburt schließlich nicht mehr aufhalten. Jonathan wurde am 12.02.2020 per Notkaiserschnitt geboren, 16 Wochen zu früh, mit nur 600g Gewicht und 30cm Größe.

Die ersten Tage und Wochen waren geprägt von Hiobsbotschaften und Rückschlägen. Die damit verbundenen Gefühle können Außenstehende nur schwer nachvollziehen. Wir waren völlig überfordert und entkräftet und hatten furchtbare Angst um unser kleines Löwenherz.

Das Ronald McDonald Haus in Homburg hat uns in dieser Zeit ein Zuhause geboten. Wir konnten in unmittelbarer Nähe von Jonathan sein und waren bei jeglichen Notfällen sofort verfügbar. Zudem konnten wir uns mit anderen Familien austauschen und neue Freundschaften schließen.

Doch 2020 brachte neben unserem persönlichen Schicksal noch weitere Schikanen mit sich. Corona machte auch vor dem Saarland nicht halt und beeinflusste unseren Klinikalltag enorm. Eingeschränkte Besuchsrechte und tägliche Kontrollen erschwerten die Verarbeitung unserer neuen Lebenssituation immens. Das Team des Ronald McDonald Hauses schaffte es dennoch, uns unser Zuhause auf Zeit zu erhalten und bot uns bestmöglichen Schutz, indem beispielsweise ein Einkaufsservice organisiert wurde. Danke dafür!

Am Ende unseres Klinikaufenthaltes wissen wir, dass einige Rückschläge einfach nur der Anlauf für den nächsten Fortschritt sind. Nach fast 5 Monaten Klinikaufenthalt können wir endlich gemeinsam mit Jonathan einen Familienalltag beginnen. Wir sind unendlich dankbar für die Unterstützung, die wir erhalten haben, aber vor allem unglaublich stolz auf unser Löwenherz, das sich über viele schlechte Prognosen hinweggesetzt und uns täglich gezeigt hat, dass er gemeinsam mit uns kämpft.

Marco & Lena mit Jonathan im Juni 2020

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