Haus Homburg
Unser
Ronald McDonald Haus
Homburg

Lottes Weg wird kein leichter sein

Charlotte und ihre Zwillingsschwester Johanna kamen im Juli 2015 zur Welt, leider zehn Wochen zu früh. Trotz dieses Umstands ging es beiden schnell relativ gut. Unglücklicherweise infizierte sich Charlotte im Krankenhaus nach kurzer Zeit mit einem Keim, der zu Abszessen in ihrem Kopf führte. Beide Kinder mussten sehr kurzfristig in die Uniklinik des Saarlandes verlegt werden, weil man Charlotte nur dort weiterbehandeln konnte.

Johanna und Charlotte - ein strahlendes Team.
Charlottes erste Zeit in der Kinderklinik.
Die erste gemeinsame Kuschelzeit.
Charlotte nach ihrer ersten großen Operation.
Diese unbeschwerten Tage tun der ganzen Familie gut.

Bei unserer Aufnahme fragte uns ein Pfleger der Kinderintensivstation, ob er für uns einen Platz im „Ronald-Haus“ anfragen sollte. Wir waren in diesem Moment einfach von allem überfordert und wussten auch nicht, was dieses Haus überhaupt sein soll. Als wir kurze Zeit später die wenigen Schritte von der Kinderklinik zum Ronald McDonald Haus gingen, wurden wir dort sehr nett empfangen. Das war in dieser sehr schweren Stunde eine echte Erleichterung für uns.

Charlotte musste in der Folge sechs Mal von Neurochirurgen am Kopf operiert werden, um die Abszesse zu beseitigen, einen Shunt anzulegen und dessen Funktionalität zu gewährleisten.
Das führte dazu, dass wir insgesamt acht Wochen in Homburg wohnen mussten. Wir hatten ein Zuhause auf Zeit gefunden. Es half uns in dieser Zeit, dass wir im Elternhaus den Kontakt zu anderen Familien hatten, mit denen wir uns austauschen konnten. Auch die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgte für Entspannung bei den Familien.

Nach 12 Wochen Krankenhaus durften wir im Oktober 2015 endlich nach Hause gehen. Bis heute beschäftigt uns Charlottes Erkrankung aber auch weiterhin, weil sie eine Cerebralparese davongetragen hat, die eine Behandlung mit Krankengymnastik und einer Orthese erforderlich macht. Außerdem hat Charlotte im letzten Jahr eine Epilepsie entwickelt, die uns seitdem beschäftigt und in Atem hält. Wir tun alles dafür und hoffen, dass wir bald eine Medikation finden, mit der wir alle gut leben können.

Auch wenn wir wegen der heutigen Auswirkungen unterwegs sind, begegnet uns die McDonald´s Kinderhilfe Stiftung, bspw. in Form der Oase in der Asklepios-Klinik in St. Augustin. Es ist schön, dass es solche Einrichtungen gibt, denn es hilft den Eltern wirklich sehr. Aus diesem Grund unterstützen wir die Stiftung und das Ronald McDonald Haus in Homburg seitdem wir selbst davon profitieren durften auf verschiedenen Wegen.

Nähe hilft!!

Jasmin und Christoph mit den Zwillingen Johanna und Charlotte

Mehr über Lottes Weg erfahren Sie im Blog der Familie.

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