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Leipzig

Doppeltes Glück – Lea und Lia

Voller Vorfreude warteten die Eltern Nicole und Thomas, sowie der siebenjährige Bruder Nilo, auf die Geburt ihrer Zwillingsmädchen. Geplant war die Geburt der Beiden für Mai, doch dann kamen die beiden Mädchen am 26. Januar 2021 bereits 14 Wochen zu früh zur Welt.

Endlich ist die gesamte Familie wieder zu Hause
Lea und Lia hatten keinen leichten Start ins Leben

Aufgrund des Fetofetalen Transfusionssyndroms (FFTS), bei dem es zu einer ungleichen Versorgung von eineiigen Zwillingen im Mutterleib kommt, waren Beide viel zu klein und mussten von Beginn an kämpfen. Die kleine Lea wog bei der Geburt nur 830g, die kleine Lia sogar noch weniger mit 480g. Eine Woche nach der Geburt zog Mama Nicole im Ronald McDonald Haus ein, um so jeden Tag bei den beiden „Mäusen“ sein zu können.

„Die offenen Arme, Einfühlsamkeit und Aufgeschlossenheit der Verantwortlichen waren wie eine warme Decke um die Seele. Das sehr stark dezimierte Team, auf Grund der Corona-Pandemie, fühlte sich trotzdem groß an. Der tägliche Austausch mit anderen Eltern zeigte uns immer wieder, dass man nicht allein ist. Es bauten sich Freundschaften auf, die dich immer durch diese Situation im Herzen und Geist verbinden. Kurz um: In dieser Situation wurde Einem jede Hürde genommen und es blieb kein Wunsch offen.“

Zu Beginn pendelte Papa Thomas noch zwischen Zwickau und Leipzig, um sich so gleichzeitig auch noch um den großen Bruder Nilo zu kümmern. Als die Anstrengungen für Mama Nicole jedoch immer größer wurden, zogen auch Thomas und Nilo im Ronald McDonald Haus Leipzig ein, um so für die Zwillinge, Mama und Ehefrau da sein zu können. In der Uniklinik lernten die beiden Eltern, was es heißt, für ein Frühchen eigenverantwortlich und ohne Unterstützung da zu sein. Zunächst wurde die kleine Lea aus dem Krankenhaus entlassen und wohnte mit im Elternhaus. Mit Bravour schafften Nicole und Thomas nun den Spagat, sich um die kleine Lea hier sowie die kleine Lia auf Station zu kümmern und gleichzeitig Nilo im Homeschooling zu unterrichten. Mitte Mai durfte dann auch Lia endlich das Krankenhaus verlassen und für die Familie ging es nach drei Monaten im Ronald McDonald Haus endlich zurück nach Hause. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge:

„Nach dieser Zeit ist uns klar geworden, dass wir im Leben, egal wie viel wir machen, nie das wieder zurückgeben können, was vom Universitätsklinikum und Ronald McDonald Haus Leipzig für uns getan wurde. Wir möchten uns noch einmal für die Kraft, Zuwendung, vielen Gespräche, Unterstützung und Beherbergung bedanken. Trotz der Corona-Pandemie, ist das Ronald McDonald Haus Leipzig ein Vorzeigekonzept, wie auch mit dieser Situation professionell umgegangen werden kann.“

Nach drei Wochen gab es dann nochmal ein Wiedersehen, da Lia an der Leiste operiert wurde und die Familie dafür für eine Woche in die Uniklinik und ins Ronald McDonald Haus zurückkehren musste. Inzwischen ist die gesamte Familie wieder zu Hause in Zwickau und die beiden Zwillinge machen das Glück perfekt. Wir wünschen Lea und Lia, Nilo sowie ihren Eltern Nicole und Thomas alles erdenklich Gute und sind einfach nur beeindruckt, wie super die Familie diese herausfordernde Situation gemeistert hat!

23.11.2021

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