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Leipzig

Freudestrahlend, flink und immer interessiert – der lebenslustige kleine Miran

Schon der Start ins Leben war für Miran ganz schön schwer, denn er wuchs während der Schwangerschaft kaum und nahm auch nur wenig zu. Bereits im sechsten Monat bestand der Verdacht auf einen Klumpfuß. „Irgendwas schien nicht ganz in Ordnung zu sein“, erinnert sich seine Mama. „Mein Bauch war so flach, daher musste das Baby ganz klein sein.“ 

Miran mit seiner Mama im Ronald McDonald Haus Leipzig

So war es dann auch, als Miran im achten Monat per Kaiserschnitt zur Welt geholt werden musste. Er lag von da an drei Monate als Frühchen auf der Intensivstation, bevor es endlich nach Hause gehen konnte. Miran sah zudem ganz anders aus als seine Eltern, und so wurde eine Genetikerin zurate gezogen, denn bei den bisherigen Untersuchungen war alles in Ordnung. Der daraufhin diagnostizierte Gendefekt, den der kleine Miran in sich trägt, heißt LIG-4-Syndrom. Was bedeutet, dass er nicht größer als einen Meter werden wird. Zusätzlich hat sein Immunsystem einen massiven Defekt; es ist also abzusehen, dass er oft krank sein wird.

Heute ist Miran dreieinhalb Jahre alt und wohnt mit seiner Mutter Ramsey und seiner Oma seit etwa fünf Monaten im Leipziger Ronald McDonald Haus. Vater Mehmet hat die Oma aus Holland hergebracht, damit sie bei ihrer Tochter und ihrem Enkel ist. Er selbst muss arbeiten gehen. Zuvor war er mit Mama Ramsey für gut drei Monate auf der Isolierstation in der Klinik geblieben, weil Miran eine Knochenmarktransplantation erhielt, die sein Immunsystem verbessern soll. Zum Glück gab es kaum Nebenwirkungen. Da jedoch immer wieder Infekte auftraten, die zum Teil erst nach acht Wochen auskuriert waren, musste seine geplante Entlassung mehrmals verschoben werden. 

„Das erste Jahr nach der Transplantation ist für ihn gefährlich, denn es könnte sein, dass er eine Infektion bekommt, an der er sterben kann“, erklärt Ramsey. Nach einem Jahr gehen die Ärzte von einem stabileren Immunsystem aus, sodass Miran auch mit anderen Kindern spielen kann, mit zum
Einkaufen kommen darf und auch draußen mal im Sandkasten buddeln wird. 

Immer, wenn uns Miran mit seiner Mama und Oma im Haus begegnet oder wenn sie zu einem ambulanten Termin in die Klinik müssen, lacht er uns an und freut sich des Lebens. Wir wünschen der Familie alles Gute und dass sie bald wieder vereint ist und ein normales Leben führen kann!

15.05.20

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