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Ronald McDonald Oase
Berlin-Buch

Die tapfere Aurelie und ihre Uno-Karten

Gut gelaunt, mit einem Lächeln im Gesicht und stets freundlich haben wir Aurelie und ihre Mama kennengelernt. Zwei Wochen lang kamen sie täglich zum Kartenspielen und Schaukeln in die Oase.

Aurelie in der Oase
Aurelie in der Oase
Beim UNO spielen mit ihrer Mutter
Beim UNO spielen mit ihrer Mutter

Seit ihrer Geburt hat Aurelie kleine Löcher in der Nähe ihrer Ohren. Dabei handelt es sich um präaurikuläre Fisteln, die auch Ohrfisteln genannt werden. Es ist eine angeborene Fehlbildung, die während der Embryonalentwicklung auftritt. In den dahinterliegenden, meist blind endenden Hohlräumen hat sich im Laufe der Zeit Flüssigkeit gesammelt, die eine Infektion auf beiden Ohrseiten zur Folge hatte. Somit war eine Operation unumgänglich. Auch wenn es sich dabei um einen kleinen Eingriff handelte, bestand die Gefahr, den Gesichtsnerv zu beschädigen. Die Operation verlief unproblematisch und Aurelie war nach nur einem Tag mit einem Strahlen in der Oase. Nachdem das ganze Spielzeug kurz begutachtet wurde, fand sie die Sammlung der Spielkarten und fing sofort an, diese zu mischen und auszuteilen. Auf diese Weise vertieft, verbrachte Aurelie mit ihrer Mama in den folgenden Tagen viele Stunden in der Oase.

Kurz vor der geplanten Entlassung wurde die sonst sehr aufgeweckte Fünfjährige immer stiller, ihre zunehmenden Schmerzen verschwieg sie zunächst. Als das Fieber wieder anstieg und der HNO-Arzt sich der Sache erneut annahm, musste festgestellt werden, dass sich in einem Ohr wiederholt Flüssigkeit gebildet hatte. In den darauffolgenden Tagen wurde eine andere Behandlungsmethode angewendet, die glücklicherweise auch zu langfristigem Erfolg führte. 

In dieser Zeit war Aurelie jeden Tag in der Oase zum Spielen. Trotz der vielen Spielsachen steuerte sie meistens zielgerichtet auf die Spielkarten zu. Und dann ging’s los: eine Runde Uno nach der anderen! Jeden Tag mit anderen Mitspielern, manchmal mit Oma und Opa, manchmal mit den Oasenmitarbeitern, aber immer an ihrer Seite: Mama Alice. Bei einem Kaffee erklärt diese, welche Bedeutung die Oase während des ungeplant langen Krankenhausaufenthalts hatte: „In der Oase herrscht eine andere Atmosphäre als in der Klinik. Hier ist Aurelie nicht krank, sondern kann einfach nur ein Kind sein, das spielt.“

22.05.2018

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„Wir wurden immer sehr nett empfangen und ich würde es jedem empfehlen“, sagt Leons Mama, bevor sie nach elf Tagen Krankenhausaufenthalt nach Hause fährt. „Ich spende hier gerne ein paar Euro, da weiß ich genau, wofür es verwendet wird und kann selber von den Bastelmaterialien, Spielzeugen, Kaffee...

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