Unser
Ronald McDonald Haus
Berlin-Buch

Drei Engel für Charlie

Der zweijährige Charlie ist stolzer Bruder von Drillingsmädchen geworden. Mit seinen Eltern wohnte er ein paar Wochen im Ronald McDonald Haus Berlin-Buch und hat sehr viel erlebt.

Drei Engel für Charlie
Drei Engel für Charlie
Charlie beim Essen.
Alltag als Drillingsbruder macht hungrig
Papa, Mama, Lotte, Pauline und Emmi
Papa, Mama, Lotte, Pauline und Emmi (v.l.) Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken
Friedlich schlafen die Drillinge.
So friedlich sind sie nicht immer, Fotocredit: Thomas Oberländer/HELIOS Kliniken

Ich wusste ja, dass wir bald ein paar Babys bekommen würden, aber solange sie noch in Mamas Bauch waren, konnte mir das ziemlich egal sein. Auf einmal ging alles sehr schnell. Mama kam ins Krankenhaus. Papa fuhr immer aufgeregt hin und her, während Oma und Opa auf mich aufpassten. Eines Tages hieß es dann: Sie sind da! Meine kleinen Schwestern Emmi, Lotte und Pauline kamen genau am Nikolaustag 2017 zur Welt. Was für eine Überraschung! Nun war ich der große Bruder. Als erstes durfte ich mit umziehen nach Berlin-Buch ins Elternhaus gleich neben der Klinik. Jetzt war meine Mama auch wieder jeden Tag bei mir. Dort gab es auch unheimlich schönes Spielzeug und viel Platz zum Rumtoben mit dem Bobby Car.

Klein wie Püppchen, aber ganz schön laut

Manchmal durfte ich mit ins Krankenhaus, um meine Schwestern zu besuchen. Die waren so klein wie Puppen, haben aber manchmal ganz schön laut geschrien. Meine Eltern hatten natürlich immer viel zu tun, weil sie sich um mich und die drei Mädels kümmern mussten. Während die drei Kleinen allmählich zu Fotostars wurden, zog ich mich ein bisschen zurück. Ich hatte Glück, denn ich durfte als eines der ersten Kinder den neuen Kindergarten am HELIOS Klinikum besuchen. Morgens nach dem Frühstück brachten mich Papa oder Mama hin, und am Nachmittag waren wir dann im Elternhaus wieder zusammen. Sogar meinen zweiten Geburtstag habe ich in der Kita und im Elternhaus mit den neuen Freunden gefeiert.

Wir heiraten meine Mama

Gemeinsam mit meinem Papa haben wir Mama eines Tages sehr überrascht: Ich durfte sie fragen, ob sie so heißen möchte wie wir anderen alle, und Papa hat ihr einen Ring geschenkt. Da hat sie erst gestutzt, dann geweint, dann ist sie herumgehüpft und uns beiden um den Hals gefallen, und plötzlich war alles wieder gut. Erwachsene sind schon manchmal ganz schön kompliziert. Zwischendurch bekamen wir auch noch ein neues großes Auto mit ganz vielen Sitzplätzen und einen riesigen Kinderwagen, in dem alle drei Babys gleichzeitig Platz haben. Da habe ich vielleicht gestaunt. Als wir nach ein paar Wochen alle zusammen nach Hause durften, haben meine Eltern das große Auto komplett vollgepackt, denn wir mussten auch noch die Weihnachtsgeschenke mitnehmen, die wir hier im Ronald McDonald Haus bekommen hatten. In ein paar Monaten wollen wir wieder zu Besuch kommen, denn wir sind zum Sommerfest eingeladen. Dann treffe ich bestimmt auch meine Freundin Charlotte wieder, die zur gleichen Zeit mit ihren Eltern hier in Buch war, weil sie auch Drillinge als Geschwister bekommen hatte. Wir werden uns viel zu erzählen haben, schließlich sind wir mit unseren Drillings-Geschwistern etwas ganz Besonderes.

13.02.2018

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