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Ronald McDonald Haus
München-Herzzentrum

Leonardo erzählt uns von seiner ersten Zeit im Leben, von Nestwärme und ganz viel Zuversicht

Hallo! Ich bin Leonardo und möchte euch gerne meine Geschichte erzählen. Im Sommer 2016, als ich noch bei Mama im Bauch war, hat man festgestellt dass irgendetwas mit meinem Herzchen nicht ganz in Ordnung ist. 

Das sind wir heute ... meine Mami Jennifer, mein Papa Giuseppe und ich. Wir wünschen allen in einer ähnlichen Situation von Herzen ganz viel Kraft, Zuversicht, Vertrauen und alles Gute!
26.07.2016: Da war ich noch im Bauch der Mami und die Ärzte haben entdeckt, dass mit meinem Herzen etwas nicht so war wie es sein sollte.
08.12.2016: Ich bin noch etwas schwach, aber es ist so schön und tut mir so gut Mama und Papa zu spüren und stets an meiner Seite zu haben.
09.12.2016: Wir halten zusammen. Die Ärzte sind auch super nett zu mir und tun alles, damit es mir gut geht. Das spüre ich ganz fest.
19.12.2016: GESCHAFFT! Jetzt war ich auf den Tag genau einen Monat im
Deutschen Herzzentrum.
Hier liege ich in den Armen meiner Mama im Ronald McDonald Haus. Schon ziemlich kuschelig und warm hier. Jetzt ruhe ich mich erstmal ein wenig aus bevor ich morgen endlich mein richtiges Zuhause kennenlernen darf.

Wegen einer Transposition der großen Arterien (TGA) musste ich sofort nach meiner Geburt im Deutschen Herzzentrum hier in München operiert werden. 

Deshalb hat es nach meiner Geburt einen ganzen Tag gedauert bis ich Papa und Mama endlich zusammen kennenlernen konnte. Es tat so gut, als sie bei mir waren. Es war schon alles sehr komisch, mit den ewig lauten Pieps-Geräuschen und den vielen Schläuchen neben meinem kleinen Bett.

Am Ende der Besuchszeit konnten wir uns immer sehr schwer voneinander trennen. Mama und Papa haben bei jedem Abschied viel geweint. Sie waren deshalb heilfroh über ihr Apartment im Ronald McDonald Haus. In nur fünf Minuten Fußweg konnten sie bei mir sein. Meistens haben sie sich alle eineinhalb bis zwei Stunden abgewechselt. Von ganz früh bis spät am Abend, so lange sie eben durften. So war ich ganz selten alleine und sie konnten mich ganz arg unterstützen.

Zwischendurch konnten sie sich in ihrem Apartment ausruhen, Wäsche waschen oder in der großen Küche kochen. Manchmal waren auch meine Großeltern, Tanten, Onkels und Cousinen und Cousins da. Sie haben eingekauft, alles im Kühlschrankfach von Mama und Papa deponiert und für sie vorgekocht. Genau einen Monat nach meinem Einzug bin ich wieder aus dem Herzzentrum ausgezogen.

Dann dufte ich auch noch eine Nacht im Ronald McDonald Haus bleiben. Es war eine sehr schöne Atmosphäre dort. Meine Eltern haben oft gesagt dass sie sich >> gar nicht vorstellen mögen, was gewesen wäre, hätten sie nicht dort sein dürfen <<. Sie waren so erleichtert, als sie erfahren haben, dass sie ein Zimmer im Ronald McDonald Haus bekommen würden. Mein Papa sagt: >> Das Gefühl war wirklich unbeschreiblich. Weil wir uns einfach nicht von Leonardo trennen und nach Hause fahren wollten und auch nicht hätten können. Daher war das unglaublich wichtig für uns, und somit auch für das AUSHALTEN der Gesamtsituation.<<

In meinem echten Zuhause habe ich mich erstmal ausgeruht und mich langsam eingelebt. Seitdem wachse ich kräftig. Ich bin schon im Kindergarten und muss nur noch alle 6 Monate zur Nachkontrolle. Alles in allem hatten wir drei schon einen schwierigen Start. Jetzt führen wir aber ein >> normales<< und glückliches Leben und habe allen Grund zum fröhlich sein!

Danke an alle die dazu beigetragen haben!

24.03.2021

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