Unser
Ronald McDonald Haus
Cottbus

Nicht einfach, aber einfach toll: ein Tag mit Sina ...

Die sechsjährige Sina wächst in der Nähe von Doberlug-Kirchhain auf, im Grünen und mit Tieren. Aber eine unbeschwerte Kindheit hat das freundliche Mädel leider nicht, weil es am Rett-Syndrom erkrankt ist. Das gemeinsame Lachen hat die Familie dennoch nicht verlernt.

 

Sina in der Spieloase gemeinsam mit ihrer Mama, Katja, Kiven und Anna
Sina ist schon ordentlich gewachsen
Schaukeln macht Sina Spaß!

Die nur bei Mädchen vorkommende Hirnerkrankung stellt Sinas Familie vor große Herausforderungen. Das Zusammenspiel von Sinas Muskeln ist beeinträchtigt und epileptische Anfälle machen den Tagesablauf für und mit Sina zeitweise sehr anstrengend. Manchmal sehen wir der Mutter die Erschöpfung an, weil Sina jederzeit die volle Aufmerksamkeit und Begleitung braucht. Jedoch mit Liebe, Geduld und einer großen Portion Pragmatismus meistert das Mutter-Tochter-Duo den Alltag, auch den Klinikalltag. Wir kennen die Familie nun seit vier Jahren. Immer wenn Sina auf der Kinderstation des Carl-Thiem-Klinikums behandelt werden muss, weiß die Mutter, wo auch sie für diese Zeit in Sinas Nähe bleiben kann. Der Vater ist arbeiten und besucht seine Familie im Elternhaus. In unserem Gästebuch ist ein Handabdruck von Sina und der Spruch: “Hallo Freunde, das Leben ist wie eine Zugfahrt. Es gibt viele Stationen, an denen wir anhalten, um neue Gäste ein- oder aussteigen zu lassen. Aber es wird auch die Wenigen geben, die uns bis zur Endstation begleiten. Halte diese fest. Danke für alles, Sina und Mama.“

Für Sinas Mutter ist das Angebot im Elternhaus nicht selbstverständlich. Sie weiß, dass es nur dank der Unterstützung vieler Menschen, Firmen und Institutionen und deren Engagement ein Zuhause auf Zeit für die Familien kranker Kinder ist. Deshalb packt sie selbst mit an, hilft bei der Wäsche, bepflanzt eine Blumenschale neu oder zeigt einer anderen Familie “ihr“ Ronald McDonald Haus Cottbus.

19.12.2018

Weitere Familiengeschichten

Es gibt Familien, die ahnen selbst nicht, wie viel Mut und Optimismus sie anderen geben, allein dadurch, wie sie ihren Alltag meistern. Josefine kam am 30. Januar 2003 mit der Diagnose Entwicklungsverzögerung auf die Welt und gehörte zu den ersten Patienten der Kinderstation, deren Eltern 2003 im...

Die sechsjährige Sina wächst in der Nähe von Doberlug-Kirchhain auf, im Grünen und mit Tieren. Aber eine unbeschwerte Kindheit hat das freundliche Mädel leider nicht, weil es am Rett-Syndrom erkrankt ist. Das gemeinsame Lachen hat die Familie dennoch nicht verlernt.

„Hallo, ich bin Ben und kam am 20. Dezember 2016 zur Welt – und das, obwohl ich eigentlich noch bis Anfang Februar im Bauch meiner Mama sein sollte.

Lübbenau, Ende September 2015: Der gerade 5-jährigen Peaches geht es nicht gut, aber erst mal denkt niemand an eine schwere Erkrankung, die dann leider doch im Cottbuser Krankenhaus diagnostiziert wird. Leukämie – und nichts ist, wie es vorher war.

Auf Wiedersehen sagen fällt schwer und kann gleichzeitig Glück bedeuten. Nach zwei Jahren in Deutschland – eines davon in im Ronald McDonald Haus Cottbus fliegt nun Saschas Familie nun endlich zurück nach Kiew.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Akzeptieren